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Devisen: Euro hat sich über der Marke von 1,30 Dollar 'festgebissen'

Der Euro hat am Montag nur wenig Bewegung gezeigt und bleibt weiter knapp unter seinem Rekordhoch. Die europäische Gemeinschaftswährung habe sich vorerst "in Sichtweite des Allzeithochs von 1,3 074 Dollar eingeparkt", heißt es von Devisenexperten.

dpa-afx FRANKFURT. Der Euro hat am Montag nur wenig Bewegung gezeigt und bleibt weiter knapp unter seinem Rekordhoch. Die europäische Gemeinschaftswährung habe sich vorerst "in Sichtweite des Allzeithochs von 1,3 074 Dollar eingeparkt", heißt es von Devisenexperten. Der Euro stieg bis zum Abend leicht auf 1,3 043 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3 033 (Freitag: 1,3 020) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 673 (0,7 680) Euro.

Der Euro "hat sich erst einmal über der Marke von 1,30 Dollar festgebissen", sagte Devisenexperte Stefan Klomfass von der Helaba Trust. Er rechnet auch für den weiteren Wochenverlauf mit wenig Bewegung bei der europäischen Gemeinschaftswährung. In den kommenden Handelstagen stehen zudem kaum Konjunkturdaten auf dem Programm, die dem Handel an den Devisenmärkten Impulse geben könnten.

Nach dem Treffen der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) am Wochenende rechnet Klomfass nicht mit einer Intervention der Europäischen Zentralbank (EZB) an den Devisenmärkten. Auch wenn die Europäer und die Japaner die Kursverluste des Dollar als viel zu heftig beklagen, dürften die europäischen Notenbanker erst einmal nicht eingreifen. "Dafür sei die Konjunktur in der Eurozone noch viel zu robust", sagte der Devisenexperte.

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