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Devisen: Euro-Höhenflug vorerst gebremst - Spekulation um Interventionen

Spekulationen um Notenbank-Interventionen am Devisenmarkt haben am Montag den Höhenflug des Euro vorerst gebremst. Die Gemeinschaftswährung kostete am Abend 1,3 429 Dollar. Ein Dollar war damit 0,7 742 Euro wert.

dpa-afx FRANKFURT. Spekulationen um Notenbank-Interventionen am Devisenmarkt haben am Montag den Höhenflug des Euro vorerst gebremst. Die Gemeinschaftswährung kostete am Abend 1,3 429 Dollar. Ein Dollar war damit 0,7 742 Euro wert. Am Freitag hatte die Gemeinschaftswährung mit 1,3 461 Dollar noch ein neues Rekordhoch erreicht.

"Die Interventionsangst hat den Markt fürs erste stabilisiert", sagte Devisenexperte Stephan Rieke von der ING BHF-Bank. Japanische Notenbanker und Regierungsmitglieder hätten Handlungsbereitschaft signalisiert, falls der Yen zum Dollar weiter an Wert gewinne. Auch die spärlichen Äußerungen der EZB zu den jüngsten Wechselkursbewegungen hätten Spekulationen neue Nahrung gegeben, dass die Frankfurter Währungshüter bei einem fortgesetzten Euroanstieg doch zum Eingriff bereit sein könnten.

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