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Devisen: Euro in New York weiter über 1,20 - Türkei und Irak

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Montag in NewYork weiter über die Marke von 1,20 US-Dollar gehalten. Händlern zufolgeprofitiert die Währung weiter von der Nervosität infolge des Attentats im Irakund den Anschlägen in der Türkei. Die europäische Gemeinschaftswährung kostetezuletzt 1,2025 Dollar. In der Spitze war der Euro am Montag bis auf 1,2061Dollar gestiegen. Das sind gut 1,5 US-Cent mehr als am Freitag.

Es sei das typische "Sicherer-Hafen" Syndrom, erklärte Gary Noone, Analystbei Informa Global Markets in London. Deswegen sei auch der Schweizer Frankengegen den Dollar so kräftig gestiegen.

"Die wachsenden Spannungen im Irak haben den Fokus am Devisenmarkt wiederauf die Terrorgefahren gelenkt", sagte Devisenexperte Carsten Fritsch von derCommerzbank. "Das Gemisch an Neuigkeiten ist Gift für den Dollar." Am Montagwurde der Präsident des provisorischen irakischen Regierungsrats, IsseddinSalim, in Bagdad bei einem Attentat getötet. Diese Nachricht habe eine Flucht inSicherheit ausgelöst.

Wenige Stunden vor einem Besuch des britischen Regierungschefs Toni Blair inder Türkei sind in der Nacht zum Montag vor drei Filialen der britischenHSBC-Bank in Ankara und Istanbul Bomben explodiert.

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