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Devisen: Euro nähert sich weiter der Marke von 1,30 Dollar

Der Eurokurs ist am Montag auf ein neues Allzeithoch gestiegen und hat sich bis auf wenige Cent der Marke von 1,30 Dollar genähert. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2 978 Dollar, nachdem sie zuvor bis auf 1,2 986 Dollar gestiegen war.

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs ist am Montag auf ein neues Allzeithoch gestiegen und hat sich bis auf wenige Cent der Marke von 1,30 Dollar genähert. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2 978 Dollar, nachdem sie zuvor bis auf 1,2 986 Dollar gestiegen war. Ein Dollar war damit 0,7 701 Euro wert. Erst am Freitag hatte der Eurokurs das bisherige Rekordhoch von 1,2 930 Dollar vom 18. Februar übertroffen.

Devisenexperten begründeten die Dollar-Abwertung mit dem am Donnerstag erwarteten hohen Handelsbilanzdefizit der USA. Experten rechnen für September mit einem Defizit von 53,8 Mrd. Dollar. Das wäre der zweithöchste jemals erreichte Wert. Die enormen US-Defizite in Handelsbilanz und Staatshaushalt gelten als Hauptgrund für den schwachen Dollar. Zur Finanzierung dieses Doppeldefizits ist ein niedriger Dollar-Kurs von Vorteil.

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