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Devisen: Euro sackt wegen Ölpreis deutlich unter Marke von 1,20 US-Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der hohe Ölpreis hat den Kurs des Euro amDonnerstag auf Talfahrt geschickt. Die europäische Gemeinschaftswährung kosteteam Nachmittag 1,1946 Dollar und damit gut einen halben US-Cent weniger als amVortag. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Mittag auf1,1922 (Mittwoch: 1,1989) Dollar fest. Der Dollar war damit 0,8388 (0,8341) Eurowert.

"Der Ölpreis hat Inflationssorgen geschürt", sagte Devisenstratege Giles Leebei CMC Group. Triebfeder des Dollar-Kursanstiegs sei der hohe Ölpreis, derweiter auf Rekordniveau bleibe. Dies habe die Sorge vor einem unerwünschtkräftigen Preisauftrieb in den USA geweckt. Die US-Notenbank könnte sichangesichts dieses Szenarios eher früher als später zum Handeln gezwungen fühlenund ihren Leitzins kräftig erhöhen. Dadurch würden Anlagen im Dollarraumattraktiver. Derzeit ist der Leitzins in den USA mit 1,00 Prozent nur halb sohoch wie in der Eurozone.

Am Nachmittag bremsten Konjunkturdaten aus den USA die Talfahrt des Euroleicht. Bei den wöchentlichen Arbeitsmarktdaten blieb die erwartete Belebungaus. Dies dämpfte die Spekulationen über eine rasche Leitzinserhöhung in den USAetwas. Der Handel ist angesichts eines Feiertages in weiten Teilen Europasinsgesamt aber recht flau.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einenEuro auf 0,6733 (0,6732) britische Pfund , 134,87(135,29) japanische Yen und 1,5365 (1,5382) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittagmit 379,50 (380,75) Dollar notiert.

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