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Devisen: Eurokurs am Tag der US-Präsidentschaftswahlen leicht gefallen

Am Tag der Präsidentschaftswahlen in den USA ist der Eurokurs leicht gefallen. Am späten Dienstagnachmittag wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,2 706 Dollar gehandelt.

dpa-afx FRANKFURT. Am Tag der Präsidentschaftswahlen in den USA ist der Eurokurs leicht gefallen. Am späten Dienstagnachmittag wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,2 706 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2 705 (Montag: 1,2 748) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 871 (0,7 844) Euro.

Nach Einschätzung von Folker Hellmeyer, Devisenexperte bei der Bremer Landesbank dürfte der Dollar unabhängig vom Wahlausgang unter Druck bleiben. Im Falle eines Wahlsiegs von Amtsinhaber George W. Bush dürften "unveränderte Politikansätze dominieren". Eine weitere Schwäche des Dollars sei damit vorprogrammiert.

"Im Fall einer klaren Wahl von John Kerry stellt sich die Situation ebenso negativ dar", sagte Hellmeyer. Einerseits müsse Kerry gegen einen republikanischen Kongress regieren. Andererseits biete das Programm Kerrys auch "nicht ansatzweise Ansätze, und die strukturellen Defizite der USA zu neutralisieren", sagte Hellmeyer. Eine erneute Hängepartie und rechtliche Auseinandersetzungen um den Wahlausgang wie vor vier Jahren würden den "Kollateralschaden für den Dollar lediglich erhöhen".

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6 916 (0,6 958) britische Pfund , 135,17 (135,53) japanische Yen und 1,5 317 (1,5 318) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 424,20 (428,85) Dollar notiert.

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