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Devisen: Eurokurs fällt zeitweise unter 1,33 Dollar - Gewinnmitnahmen

Belastet von Gewinnmitnahmen hat der Eurokurs am Mittwoch deutlich nachgegeben und ist zeitweise unter die Marke von 1,33 Dollar gerutscht.

dpa-afx FRANKFURT. Belastet von Gewinnmitnahmen hat der Eurokurs am Mittwoch deutlich nachgegeben und ist zeitweise unter die Marke von 1,33 Dollar gerutscht. Die Gemeinschaftswährung kostete am Mittag 1,3 321 Dollar und entfernte sich damit um anderthalb Cent von ihrem am Vortag erreichten Rekordhoch von 1,3 469 Dollar. Das Tagestief wurde bei 1,3 296 Dollar erreicht.

"Der Devisenmarkt ist keine Einbahnstraße. Nach der zuletzt deutlichen Euro-Aufwertung musste mit Korrekturen gerechnet werden", sagte Analyst Rainer Sartoris von Hsbc Trinkaus & Burkhardt. Da in den vergangenen Tagen mehrfach die Marke von 1,35 Dollar verfehlt worden sei, hätten Anleger Kasse gemacht und Gewinne eingestrichen. Die Dynamik des Aufwärtstrends habe nachgelassen, die Euro-Nachfrage sei gesunken. Sartoris hält kurzfristig eine Kurskorrektur bis unter die Marke von 1,30 Dollar für möglich. Langfristig bleibe der Dollar aber unter Druck.

Seit Oktober ist der Eurokurs kontinuierlich gestiegen und verteuerte sich um rund zehn Cent. Als Ursache gilt das riesige Doppeldefizit der USA in Staatshaushalt und Leistungsbilanz zurückführen. Zweifel an dessen Finanzierbarkeit hatten den Dollar unter Druck gesetzt.

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