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Devisen: Eurokurs kaum bewegt zum Dollar - Warten auf US-Arbeitsmarktbericht

(dpa-AFX) Frankfurt - Der Kurs des Euro < Eurous.FX1 > hat sich am Donnerstag in Erwartung eines freundlichen US-Arbeitsmarktberichts zum Wochenausklang kaum von der Stelle bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung pendelte im Tagesverlauf in einer engen Spanne von einem halben US-Cent und kostete am Nachmittag 1,2046 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2042 (Mittwoch: 1,1983) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8304 (0,8345) Euro.

(dpa-AFX) Frankfurt - Der Kurs des Euro < Eurous.FX1 > hat sich am Donnerstag in Erwartung eines freundlichen US-Arbeitsmarktberichts zum Wochenausklang kaum von der Stelle bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung pendelte im Tagesverlauf in einer engen Spanne von einem halben US-Cent und kostete am Nachmittag 1,2046 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2042 (Mittwoch: 1,1983) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8304 (0,8345) Euro.

"Der Devisenhandel tritt auf der Stelle. Das Warten auf den US-Arbeitsmarktbericht für Juli am Freitag prägt das Geschehen", sagte Devisenhändlerin Tina Rosenkranz von der Landesbank Hessen-Thüringen. Weder die am Markt bereits erwartete Zinserhöhung der britischen Notenbank, noch das Stillhalten der EZB habe dem Devisenhandel im Tagesverlauf entscheidende Impulse geliefert. Auch die am Nachmittag veröffentlichten wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen und damit für den Devisenmarkt ohne Bedeutung.

Für mehr Bewegung an den Devisenmärkten könnte der Expertin zufolge erst ein enttäuschender Beschäftigungszuwachs in den USA sorgen. Die Juli-Daten werden am Freitagmittag veröffentlicht. Die Erwartungen seien mit mehr als 200.000 neuen Stellen "hoch gesteckt", sagte Rosenkranz. Eine Enttäuschung sei deshalb möglich. Dies dürfte den Euro stützen und die Zinserhöhungserwartungen in den USA etwas dämpfen. Auch für Devisenexperte Carsten Fritsch bei der Commerzbank werfen die jüngsten US-Daten eher die Frage auf, ob der verhältnismäßig geringe Beschäftigungsaufbau im Juni vielleicht doch kein Ausrutscher war. Die Arbeitsmarktdaten dürften die Richtung an den Devisenmärkten für die kommenden Wochen vorgeben.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6612 (0,6596) britische Pfund < Gbpvs.FX1 > , 134,13 (133,72) japanische Yen < Jpyvs.FX1 > und 1,5383 (1,5394) Schweizer Franken < Chfvs.FX1 > fest. Die Feinunze Gold < Gldpm.FX1 > wurde in London mit 390,85 (391,50) Dollar notiert.

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