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Devisen: Eurokurs klettert zum US-Dollar zeitweise auf Drei-Monats-HochDPA-Datum: 2004-07-07 17:08:18

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Sorge vor einer Abschwächung der US-Wirtschaftsdynamik hat den Kurs des Euro < EURUS.FX1 > am Mittwoch zeitweise auf den höchsten Stand seit drei Monaten getrieben. Am späten Nachmittag löste sich die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,2366 Dollar allerdings etwas von seinem zuvor erreichten Höchststand. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2357 (Dienstag: 1,2309) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8093 (0,8124) Euro.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Sorge vor einer Abschwächung der US-Wirtschaftsdynamik hat den Kurs des Euro < EURUS.FX1 > am Mittwoch zeitweise auf den höchsten Stand seit drei Monaten getrieben. Am späten Nachmittag löste sich die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,2366 Dollar allerdings etwas von seinem zuvor erreichten Höchststand. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2357 (Dienstag: 1,2309) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8093 (0,8124) Euro.

"Der enttäuschende US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag wirkt weiter nach. Der Markt zehrt nach wie vor von den schwachen Daten", sagte Devisenexperte Armin Mekelburg von der HVB Group. Mit den Daten sei die Wahrscheinlichkeit von kräftigen Leitzinserhöhungen in den USA vorerst geringer geworden. Dies stütze den Euro.

Derzeit bewegten sich die Märkte im Spannungsfeld der Zinserhöhungserwartungen, sagte Mekelburg. Bestimmend seien dabei der Arbeitsmarkt und die Inflationsentwicklung in den USA. In der kommenden Woche stünden die US-Verbraucherpreisdaten für Juni zur Veröffentlichung an. Ein unerwartet kräftiger Preisauftrieb könnte die Zinserhöhungserwartungen wieder anfachen und den Euro-Höhenflug stoppen.

Die ausufernden Defizite in den USA sind Mekelburg zufolge unterdessen am Markt in den Hintergrund getreten. Michael Klawitter von WestLB Global Financial Markets erwartet aber, dass der Markt sein Augenmerk in den nächsten Monaten verstärkt wieder auf das anschwellende Leistungsbilanzdefizit richten wird. "Das wird bis zum Jahresende eine schwere Belastung für den Dollar", sagte Klawitter. Im ersten Quartal 2005 dürfte der Dollar deshalb auf neue Tiefstände fallen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro < EURUS.FX1 > auf 0,6676 (0,6693) britische Pfund < GBPVS.FX1 > , 133,96 (134,38) japanische Yen < JPYVS.FX1 > und 1,5185 (1,5188) Schweizer Franken < CHFVS.FX1 > fest. Die Feinunze Gold < GLDPM.FX1 > wurde in London mit 399,65 (394,50) Dollar notiert.

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