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Devisen: Eurokurs nach Zinserhöhung in China unter Druck

Der Eurokurs hat am Donnerstag nach der überraschenden Zinserhöhung durch die chinesische Notenbank deutlich an Boden verloren. Die Gemeinschaftswährung gab bis auf 1,2 633 Dollar nach und erreichte damit ein Wochentief. Zuvor hatte der Euro noch mehr als 1,27 Dollar gekostet.

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs hat am Donnerstag nach der überraschenden Zinserhöhung durch die chinesische Notenbank deutlich an Boden verloren. Die Gemeinschaftswährung gab bis auf 1,2 633 Dollar nach und erreichte damit ein Wochentief. Zuvor hatte der Euro noch mehr als 1,27 Dollar gekostet.

Höhere Leitzinsen sollen das Wachstum in China dämpfen und würden damit die Nachfrage nach Öl und anderen Rohstoffen sinken lassen. "Das wurde am Markt als positiv für die Weltwirtschaft interpretiert und hat dem Dollar Auftrieb verliehen", sagte Volkswirt Michael Schubert von der Commerzbank. Der enorme Energiebedarf Chinas gehört zu den Hauptgründen für den kräftigen Ölpreisanstieg in diesem Jahr, der wiederum die Konjunkturaussichten in den USA und anderen Ländern belastet.

Den Trend zum schwächeren Dollar sieht Schubert aber nicht gebrochen. "Wichtiger ist, was am amerikanischen Arbeitsmarkt passiert: Daran lässt sich ablesen, ob die Konjunkturerholung in den USA auf breiter Basis steht."

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