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Devisen: Eurokurs sackt unter 1,23 Dollar - G7 gibt kein neues Signal

Der Kurs des Euro ist am Montag wieder unter 1,23 Dollar gerutscht. Der Euro gab damit seine Kursgewinne der Vorwoche vollständig ab. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,2 274 Dollar und damit über einen Cent weniger als noch am Morgen. In der vergangenen Woche war der Euro mit über 1,24 Dollar noch auf den höchsten Stand seit Mitte Juli geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,2 305 (Freitag: 1,2 413) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8 127 (0,8 056) Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro ist am Montag wieder unter 1,23 Dollar gerutscht. Der Euro gab damit seine Kursgewinne der Vorwoche vollständig ab. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,2 274 Dollar und damit über einen Cent weniger als noch am Morgen. In der vergangenen Woche war der Euro mit über 1,24 Dollar noch auf den höchsten Stand seit Mitte Juli geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,2 305 (Freitag: 1,2 413) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8 127 (0,8 056) Euro.

"Es gibt keinen fundamentalen Grund für den Kursrutsch des Euro", sagte Carsten Fritsch, Devisenexperte bei der Commerzbank. Der Markt habe aber offenbar auf ein klares Signal durch das Treffen der sieben führenden Industrieländer (G7) am Wochenende für eine weitere Abwertung des Dollar gesetzt. Diese Spekulation sei nicht aufgegangen, sagte Fritsch. In Wechselkursfragen habe das Treffen keine Neuigkeiten enthalten. So sei der Druck auf China, seine Wechselkurspolitik zu flexibilisieren, nicht erhöht worden. Die chinesische Währung gilt wegen der seit Jahren währenden festen Bindung an den Dollar als unterbewertet.

"Nachdem das G7-Treffen mehr oder weiniger ereignislos vorübergegangen ist, rücken nun die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag in den Blickpunkt", sagte Fritsch. Die US-Daten der Woche dürften auf Hinweise über die Lage am Arbeitsmarkt abgeklopft werden. Angesichts der Wirbelstürme sei der zu erwartende Beschäftigungszuwachs allerdings eher nach unten verzerrt. Derzeit bestätigten die US-Konjunkturdaten insgesamt das optimistische Konjunkturbild der US-Notenbank, wonach das etwas schwächere US-Wachstum im zweiten Quartal nur eine vorübergehende Erscheinung sei. Dies belaste den Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,68 855 (0,69 095) britische Pfund , 136,54 (136,85) japanische Yen und 1,552 (1,5 495) Schweizer Franken fest . Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 412,55 (418,10) Dollar notiert.

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