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Devisen: Eurokurs stabilisiert sich nach Talfahrt in Vorwoche über 1,21 Dollar

(dpa-AFX) Frankfurt - Der Kurs des Euro < Eurous.FX1 > hat sich am Montag nach den kräftigen Verlusten der Vorwoche wieder über der Marke von 1,21 US-Dollar stabilisiert. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2147 Dollar. Im Sog optimistischer Aussagen von US-Notenbankpräsident Alan Greenspan war der Euro zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Ende Juni gesackt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Montag auf 1,2163 (Freitag: 1,2191) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8222 (0,8203) Euro.

(dpa-AFX) Frankfurt - Der Kurs des Euro < Eurous.FX1 > hat sich am Montag nach den kräftigen Verlusten der Vorwoche wieder über der Marke von 1,21 US-Dollar stabilisiert. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2147 Dollar. Im Sog optimistischer Aussagen von US-Notenbankpräsident Alan Greenspan war der Euro zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Ende Juni gesackt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Montag auf 1,2163 (Freitag: 1,2191) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8222 (0,8203) Euro.

"Nach einer technischen Korrektur hat der Euro wieder einen Boden gefunden", sagte Devisenexperte Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. Die "Verbalakrobatik " von Alan Greenspan habe nur zu einem "kurzzeitigen Abtauchen" des Euro geführt. Bereits die US-Konjunkturdaten der laufenden Woche dürften ein differenzierteres Bild liefern und den Optimismus wieder dämpfen. Die zuversichtlichen Prognosen für Auftragseingang und Wirtschaftswachstum in der größten Volkswirtschaft der Welt könnten sich als allzu euphorisch erweisen. Deshalb entspreche der kräftige Kursrückgang des Euro keiner fundamentalen Neubewertung.

Im Gegenteil: "Europa holt auf", sagte Hellmeyer. Gleichzeitig zeichne sich für die USA mit dem Auslaufen der fiskalpolitischen Impulse eine Schwäche ab. So mache die überraschende Aufhellung der Stimmung in der belgischen Wirtschaft im Juli auf den höchsten Wert seit vier Jahren auch für das ifo-Geschäftsklima Mut. Nach zwei Rückgängen in Folge erwarten Volkswirte am Dienstag wieder eine leichte Stimmungsverbesserung in Deutschland. Angesichts dieses Umfeldes ist Hellmeyer zufolge in den kommenden Wochen wieder mit einer Fortsetzung der Schwäche des Dollar zu rechnen. Bereits zum Wochenschluss seien Eurokurse von 1,24 bis 1,25 Dollar erreichbar.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,66105 (0,6632) britische Pfund < Gbpvs.FX1 > , 133,22 (134,06) japanische Yen < Jpyvs.FX1 > und 1,5331 (1,5289) Schweizer Franken < Chfvs.FX1 > fest. Die Feinunze Gold < Gldpm.FX1 > wurde in London mit 390,75 (391,50) Dollar festgesetzt.

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