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Devisen: Eurokurs stabilisiert sich über 1,20 US-Dollar

(dpa-AFX) Frankfurt - Der Kurs des Euro < Eurous.FX1 > hat sich am Mittwoch ungeachtet eines rekordhohen Ölpreises und positiver US-Konjunkturdaten über der Marke von 1,20 US-Dollar stabilisiert. Bis zum Nachmittag kletterte die europäische Gemeinschaftswährung auf 1,2043 Dollar. Zwischenzeitlich war die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1969 Dollar abgerutscht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,1983 (Dienstag: 1,2022) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8345 (0,8318) Euro.

(dpa-AFX) Frankfurt - Der Kurs des Euro < Eurous.FX1 > hat sich am Mittwoch ungeachtet eines rekordhohen Ölpreises und positiver US-Konjunkturdaten über der Marke von 1,20 US-Dollar stabilisiert. Bis zum Nachmittag kletterte die europäische Gemeinschaftswährung auf 1,2043 Dollar. Zwischenzeitlich war die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1969 Dollar abgerutscht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,1983 (Dienstag: 1,2022) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8345 (0,8318) Euro.

"Die jüngsten US Daten erscheinen nur auf den ersten Blick positiv", sagte Devisenexperte Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. So liege der Auftragseingang in der US-Industrie zwar am oberen Ende der Erwartungen. Die deutliche Revision des Vormonatswertes gehe aber ausschließlich auf öffentliche Aufträge zurück und sei damit lediglich ein Einmaleffekt. Auch die deutliche Stimmungsaufhellung im US-Dienstleistungsgewerbe im Juli werde durch einen Blick auf die einzelnen Komponenten getrübt. Insbesondere der Stimmungsindex für den Arbeitsmarkt liefere ein ernüchterndes Bild.

"Die Daten der vergangenen Tage deuten darauf hin, dass der Arbeitsmarkt wieder zur Schwäche neigt", sagte Hellmeyer. Die Anzeichen mehrten sich, dass die Wachstumskräfte "allmählich erlahmten". Dies stütze den Euro. Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht an diesem Freitag werde harte Fakten liefern. Während die Mehrheit der Volkswirte von einem kräftigen Beschäftigungsaufbau von mehr als 200.000 im Juli ausgeht, erwartet Hellmeyer nur einen halb so hohen Stellenzuwachs. Eine Enttäuschung sei damit vorprogrammiert.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6596 (0,6607) britische Pfund < Gbpvs.FX1 > , 133,72 (133,23) japanische Yen < Jpyvs.FX1 > und 1,5394 (1,5413) Schweizer Franken < Chfvs.FX1 > fest. Die Feinunze Gold < Gldpm.FX1 > wurde in London mit 391,50 (390,95) Dollar notiert.

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