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Devisen: Eurokurs steigt nach enttäuschenden US-Wirtschaftsdaten

Der Kurs des Euro ist am Dienstag im New Yorker Handel nach enttäuschenden US-Wirtschaftsdaten deutlich gestiegen. Gegen 21.00 Uhr kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2172 $. Damit kostete der Dollar 0,8211 €. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2111 (Montag: 1,2047) Dollar festgesetzt.

dpa-afx NEW YORK. Der Kurs des Euro ist am Dienstag im New Yorker Handel nach enttäuschenden US-Wirtschaftsdaten deutlich gestiegen. Gegen 21.00 Uhr kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2172 $. Damit kostete der Dollar 0,8211 ?. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2111 (Montag: 1,2047) Dollar festgesetzt.

Die an den Finanzmärkten viel beachteten Indikatoren für das Verbrauchervertrauen in den USA und die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe der Region Chicago fielen im August überraschend deutlich. "Die Konjunkturdaten sind ziemlich enttäuschend ausgefallen und haben den Dollar nach unten gezogen", sagte Volkswirt Markus Diehl von der Westlb.

Die Daten deuteten darauf hin, dass die USA den Höhepunkt ihrer Konjunkturerholung überschritten hätten. Entscheidend für die weitere Entwicklung am Devisenmarkt in den kommenden Wochen werde der US-Arbeitsmarktbericht für August, sagte Diehl. Volkswirte erwarten einen deutlicheren Beschäftigungszuwachs als im Juli. Die Zahlen werden am Freitag veröffentlicht.

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