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Devisen: Gesunkene US-Kapitalzuflüsse lassen Euro über 1,34 Dollar steigen

Die im Oktober gesunkenen Nettozuflüsse in die USA haben am Mittwoch dem Euro Auftrieb gegeben und ihn wieder über die Marke von 1,34 Dollar steigen lassen. Um 21.30 Uhr wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,3 406 Dollar notiert.

dpa-afx NEW YORK. Die im Oktober gesunkenen Nettozuflüsse in die USA haben am Mittwoch dem Euro Auftrieb gegeben und ihn wieder über die Marke von 1,34 Dollar steigen lassen. Um 21.30 Uhr wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,3 406 Dollar notiert. In der Spitze hatte der Euro bis auf 1,3 443 Dollar zugelegt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3 383 (Dienstag: 1,3 317) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 472 (0,7 509) Euro.

Experten nannten einhellig die gesunkenen Nettozuflüsse in die USA als Grund für den im Vergleich zum Dollar gestiegenen Euro. Die ausländischen Investitionen in den Staaten seien im Oktober nicht hoch genug gewesen, um das auf Rekordhöhe befindliche Handelsdefizit zu finanzieren. "Die Daten haben heute offensichtlich den Nerv der ausländischen Devisenmärkte getroffen", sagte Ronald Simpson, Devisenanalyst bei Action Economics.

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