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Devisen: Kurs des Euro fällt nach US-Zahlen auf Vier-Wochen-Tief

(dpa-AFX) Frankfurt - Nach überraschend starken US-Konjunkturdaten ist der Kurs des Euro < Eurous.FX1 > am Dienstag auf sein Vier-Wochen-Tief gesunken. Der Euro fiel am Nachmittag bis auf 1,2051 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit 24. Juni. Am Vormittag war die Gemeinschaftswährung zunächst bis auf 1,2189 Dollar gestiegen, nachdem der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex unerwartet positiv ausgefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2168 (Montag: 1,2163) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8218 (0,8222) Euro.

(dpa-AFX) Frankfurt - Nach überraschend starken US-Konjunkturdaten ist der Kurs des Euro < Eurous.FX1 > am Dienstag auf sein Vier-Wochen-Tief gesunken. Der Euro fiel am Nachmittag bis auf 1,2051 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit 24. Juni. Am Vormittag war die Gemeinschaftswährung zunächst bis auf 1,2189 Dollar gestiegen, nachdem der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex unerwartet positiv ausgefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2168 (Montag: 1,2163) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8218 (0,8222) Euro.

"Das überraschend starke Verbrauchervertrauen in den USA hat den Dollar getrieben und den Euro gedrückt", sagte Volkswirt Jens-Uwe Wächter von der Dekabank. Das enorme Vertrauen der Konsumenten deute auf ein weiterhin robustes Wirtschaftswachstum in den USA hin und könne die US-Notenbank zu einer schnelleren Anhebung ihrer Leitzinsen veranlassen. Höhere Zinsen machen Investitionen in den Dollar-Raum attraktiver und stützen damit die US-Währung.

Der Index für das US-Verbrauchervertrauen stieg im Juli auf 106,1 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit zwei Jahren, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit 102,0 Punkten gerechnet. Der private Verbrauch macht in den Vereinigten Staaten etwa zwei Drittel der gesamtwirtschaftlichen Leistung aus.

Auch die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich nach dem Einbruch im Vormonat im Juli wieder deutlich aufgehellt. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juli von 94,6 auf 95,6 Punkte, teilte das ifo Institut für Wirtschaftsforschung mit. Experten hatten mit einem etwas geringeren Anstieg gerechnet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,661 (0,66105) britische Pfund < Gbpvs.FX1 > , 133,62 (133,22) japanische Yen < Jpyvs.FX1 > und 1,5367 (1,5331) Schweizer Franken < Chfvs.FX1 > fest. Die Feinunze Gold < Gldpm.FX1 > wurde in London mit 389,85 (390,75) Dollar festgesetzt.

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