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Devisen: Kurs des Euro steigt - US-Daten belasten Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitaggestiegen. Die Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag bei 1,1851 US-Dollargehandelt, nachdem sie zuvor nur knapp an der Marke von 1,19 Dollar gescheitertwar. Ein Dollar war damit 0,8434 wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatteden Referenzkurs zuvor noch auf 1,1802 (Donnerstag: 1,1823) Dollar festgesetzt.

Der Anstieg der Kernrate der US-Inflation habe den Dollar belastet, sagteRainer Sartoris von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Die Verbraucherpreise ohneBerücksichtigung der schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittelerhöhten sich im April um 0,3 Prozent zum Vormonat.

Das etwas niedriger als erwartet ausgefallene Uni-Michigan-Konsumentenvertrauen habe danach erneut zu einer Dollarschwäche geführt. DerVertrauensindex stagnierte im Mai beim Vormonatsstand von 94,2 Punkten. Expertenhatten hingegen mit einem Anstieg auf 95,9 Punkte gerechnet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einenEuro auf 0,6739 (0,6703) britische Pfund , 135,52 (135,14) japanischeYen und 1,5400 (1,5383) Schweizer Franken fest. DieFeinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 376,50 (382,20)Dollar notiert.

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