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Devisen: Rasante Berg- und Talfahrt beim Euro zum Wochenschluss

In einem dünnen Handel hat der Euro am Freitag im Vormittagshandel ein rasante Berg- und Talfahrt vorgelegt.

dpa-afx FRANKFURT. In einem dünnen Handel hat der Euro am Freitag im Vormittagshandel ein rasante Berg- und Talfahrt vorgelegt. Eine Pressemeldung über einen angeblichen Verkauf von US-Staatsanleihen durch die chinesische Notenbank trieb des Euro am frühen Morgen laut Experten zunächst auf ein neues Allzeithoch bei 1,3 329 Dollar. Danach setzte die europäische Gemeinschaftswährung zu einer Talfahrt an und durchbrach zeitweise die Marke von 1,32 Dollar nach unten.

Gegen 10.35 notierten der Euro bei 1,3 215 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3 213 (Mittwoch: 1,3 146) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 568 (0,7 607) Euro.

"Durch den verkürzten Handelstag an den Finanzmärkten in den Vereinigten Staaten nach dem Feiertag am Donnerstag sind die amerikanischen Investoren nicht richtig am Markt aktiv", sagte Stephan Rieke von der ING BHF-Bank. Deshalb gebe es zum Wochenschluss einen "sehr dünnen Handel mit einer hohen Volatilität".

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