Devisenhandel wartet auf die „Schlacht um Bagdad“
Abwartende Investoren halten Dollar stabil

Der Dollar hat am Mittwoch um seinen New Yorker Schlusskurs vom Vortag gependelt, nachdem er in den vergangenen Tagen angesichts von Ängsten der Anleger vor einem langen Irak-Krieg deutlich unter Druck geraten war. Die Investoren warteten nun auf konkrete Hinweise darauf, wie lange der Krieg dauern könnte, sagten Analysten.

Reuters FRANKFURT. "Solange es keine deutlichen und bestätigten Nachrichten in Bezug auf einen Verlauf des Krieges gibt, halten sich die Investoren auf den Devisenmärkten zurück und gehen neutrale Positionen ein", sagte ein Devisenanalyst. Er rechnete damit, dass sich der Euro in den kommenden Tagen weiterhin etwas oberhalb der Marke von 1,06 Dollar bewege. Kosuke Hanao von der Royal Bank of Scotland sagte: "Man kann nicht zu optimistisch sein, solange die US-Truppen nicht in Bagdad sind."

Der Euro notierte am Vormittag bei 1,0654/59 Dollar, nachdem er am Dienstag in New York bei 1,0649 Dollar aus dem Handel gegangen war. Der Dollar bewegte bewegte sich auch zum Yen nur wenig und notierte am Vormittag bei 120,27 Yen nach einem New Yorker Schlusskurs bei 120,14 Yen am Dienstag.

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