DFB-Chef kreativ
"MV" hat Geistesblitz

Gerhard Mayer-Vorfelder hat eine neue Eingebung wie der Posten des Bundestrainers besetzt werden kann. Seine Idee kommt allerdings nur einer Verlagerung der Zuständigkeiten gleich, die eher hinderlich denn förderlich sein könnte.

HB HAMBURG. Gerhard Mayer-Vorfelder will die Suche nach einem Bundestrainer für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf mehrere Schultern verteilen. "Ich schlage vor, eine Findungsgruppe von drei oder vier Personen zu benennen, die sich auf einen Nachfolger für Rudi Völler einigt. Daran wird die Liga beteiligt und z.B. Franz Beckenbauer, wenn er Zeit und Lust hat", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der "Bild"-Zeitung (Montag-Ausgabe).



"Der neue Trainer darf kein Schuss aus der Hüfte werden." Bei der Präsidiumssitzung am Montag in Frankfurt/Main werde auch ein mögliches Engagement von Otto Rehhagel zur Sprache kommen. "Über den Namen Rehhagel werden wir im Präsidium und in der Findungsgruppe reden. Mehr will ich dazu nicht sagen", erklärte der DFB-Chef über den 65-Jährigen, der die griechische Nationalmannschaft ins Finale der Europameisterschaft gegen Portugal geführt hatte.

Zugleich bekräftigte Mayer-Vorfelder, dass er am 23. Oktober auf dem DFB-Bundestag in Osnabrück wieder für das Präsidenten-Amt kandidieren werde: "Ja, ich werde antreten."

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