DFB-Elf steht im Endspiel
Kommentar: Die Stange fällt nicht

Weltmeister Linke. Weltmeister Metzelder. Weltmeister Ramelow. Wohl niemand konnte sich dies zu Beginn der WM Ende Mai vorstellen. Jetzt fehlt nur noch ein Schritt, und die genannten Spieler dürfen sich tatsächlich mit dem höchsten zu vergebenen Titel im Fußball schmücken. So wie früher schon Fritz Walter, Franz Beckenbauer oder Rudi Völler.

Irgendwie hat die aktuelle Mannschaft alle Hürden und Hindernisse genommen, nie fiel eine Stange. Touchiert hat sie dieselbe allerdings des öfteren, womit der Schar der Kritiker immer wieder neues Futter geliefert wurde. Diese Nörgler waren nicht nur angeblich miesepetrige Journalisten, sondern vor allem Ex-Fußballer allerhöchster Kategorie. Irgendwas muss also wohl dran sein an der Theorie vom Rumpelfußball.

Letztlich ist es müßig, über verdiente oder unverdiente Siege zu debattieren. Kleinigkeiten entscheiden oft wichtige Spiele. Das war in Asien nicht anders, und unweigerlich fühlte man sich an die legendäre Feststellung des ehemaligen englischen Nationalspielers Gary Lineker erinnert: "Fußball ist ein Spiel, bei dem 22 Leute hinter dem Ball her rennen und am Ende gewinnen immer die Deutschen."

Wenn dies auch am Sonntag zutreffen sollte, dann feiert Deutschland ungläubig seine Helden. Linke, Metzelder, Ramelow - ja, sie wären alle verdiente Weltmeister.

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