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DFB-Frauen gewinnen letzten Olympia-Test

Offenbach (dpa) - Die deutschen Fußball-Frauen haben den letzten Test vor den Olympischen Spielen 3:1 (2:0) gegen Nigeria gewonnen. Doch 18 Tage vor dem Auftaktspiel in Griechenland gegen China offenbarten die Weltmeisterinnen von Trainerin Tina Theune-Meyer noch einige Schwächen.

Offenbach (dpa) - Die deutschen Fußball-Frauen haben den letzten Test vor den Olympischen Spielen 3:1 (2:0) gegen Nigeria gewonnen. Doch 18 Tage vor dem Auftaktspiel in Griechenland gegen China offenbarten die Weltmeisterinnen von Trainerin Tina Theune-Meyer noch einige Schwächen.

Vor 5567 Zuschauern in Offenbach brachte Petra Wimbersky vom deutschen Meister- und Pokalsieger 1. FFC Turbine Potsdam die Mannschaft von Trainerin Tina Theune-Meyer bereits nach sieben Minuten in Führung. Mit ihrem 73. Tor im 118. Länderspiel erhöhte Weltfußballerin Birgit Prinz zwanzig Minuten später auf 2:0. Das dritte deutsche Tor steuerte Steffi Jones (89.) bei. Ajuma Ameh (86.) erzielte für Nigeria den Ehrentreffer.

Auch wenn die Leistungssteigerung im Vergleich zum enttäuschenden 0:1 drei Tage zuvor gegen Olympiasieger Norwegen klar erkennbar war, klappte noch lange nicht alles beim Team von Tina Theune-Meyer. «Wir haben in der 2. Halbzeit den Faden verloren», sagte die Trainerin. «Die Sicherheit in der Abwehr war auch in der 1. Halbzeit nicht da.»

Vor allem in der Defensive, wo die Trainerin auf der linken Seite Sarah Günther vom Hamburger SV von Beginn an den Vorzug vor Sonja Fuss (FSV Frankfurt) gab, zeigte die Mannschaft große Schächen. So musste Torfrau Silke Rottenberg (FCR Duisburg) in der 10. Minute in höchster Not gegen Perpetua Nkwocha retten. In der 41. Minute parierte sie zudem glänzend gegen Faith Ikidi.

Verbessert präsentierten sich die deutschen Damen indes im Mittelfeld. Allen voran Spielmacherin Renate Lingor, die gegen Norwegen noch ohne Wirkung geblieben war. Die 28-Jährige vom deutschen Vize-Meister 1. FFC Frankfurt glänzte gegen die unorthodox und unberechenbar agierenden Nigerianerinnen, gegen die die deutschen Frauen beim Olympia frühestens im Viertelfinale treffen könnten, einige Mal durch fußballerische Finesse und feine Vorlagen.

Die Folge: Die Theune-Meyer-Truppe erarbeitete sich eine Reihe guter Chancen. Doch blieben sie zumeist ungenutzt. Vor allem Wimbersky (2./25./42.), die ihr fünftes Länderspieltor nach einem Pfostenschuss von Pia Wunderlich erzielte, hätte weitere Treffer machen müssen. Ebenso wie Spielführerin Prinz, die auch drei exzellente Tormöglichkeiten (11./21./41.) nicht nutzte. In der zweiten Hälfte schalteten die deutschen Damen, die eine Medaille bei Olympia als Ziel haben, merklich zurück.

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