DFB-Gegner
Österreich und Polen feilen an EM-Form

Knapp zwei Wochen vor Beginn der EM am 7. Juni gehen Deutschlands Vorrundengegner mit unterschiedlicher Stimmungslage in die heiße Vorbereitungsphase. Während Österreich beim Länderspiel in Graz gegen Nigeria den Ernstfall probt, schließen die Polen ihr Test-Double in Reutlingen gegen Albanien ab. Im Blickpunkt stehen auch Vize-Weltmeister Frankreich gegen Ecuador und Mitfavorit Tschechien in Prag gegen Litauen.

Die Polen, Auftaktgegner der deutschen Nationalmannschaft am 8. Juni in Klagenfurt, strotzen vor Selbstbewusstsein. "Wir sind viel besser als bei der WM 2006", sagte Leistungsträger Michal Zewlakow im Interview mit dem Fachmagazin kicker und kündigte der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit Blick auf den Start bei der Euro bereits einen "heißen Kampf" an.

Polen suchen den Feinschliff

Doch zunächst soll die "Kadra", die bei der WM in der Vorrunde im Krimi von Dortmund gegen das DFB-Team mit 0:1 verloren hatte, ausgerechnet in Deutschland den letzten Feinschliff bekommen. Dazu testet Nationaltrainer Leo Beenhakker nach dem Spiel am Montag gegen Mazedonien (1:1) zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden in Reutlingen - heute (20.30 Uhr) gegen Albanien.

Sorgen bereitet allerdings Jakub Blaszczykowski. Der Profi von Borussia Dortmund laboriert an einer Zerrung im Oberschenkel. Trotz der Verletzung soll "Kuba" aber zum EM-Aufgebot gehören.

Schlechter sieht es für Markus Weissenberger bei Österreich aus. Der Mittelfeldspieler, der von Eintracht Frankfurt zum Lask Linz wechselt, wird wohl auch beim Spiel gegen Nigeria (heute, 20.30 Uhr) wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel nicht zur Verfügung stehen und entsprechend von Nationalcoach Josef Hickersberger am Mittwoch aus dem Kader gestrichen werden.

Österreich will Selbstvertrauen tanken

Gegen Nigeria wollen sich die Österreicher, die bei der EM zum Abschluss der Vorrunde am 16. Juni in Wien auf Deutschland treffen, mit einem Sieg Selbstvertrauen holen. Gegen die Afrikaner, bei denen Shaibu Amodu die Nachfolge von Berti Vogts angetreten hat, soll nicht nur die Leistung wie zuletzt beim 0:3 gegen Deutschland und beim 3:4 gegen die Niederlande, sondern auch das Ergebnis stimmen.

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