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DFB plant bis 2007 mit Jahresetats von 60 Millionen Euro

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in seiner Haushaltsplanung bis 2007 einen jährlichen Etat von rund 60 Mill. Euro veranschlagt. Der größte Einnahmeposten sind die Erlöse aus dem TV-Vertrag und der Vermarktung in Zusammenhang mit der Nationalmannschaft.

dpa OSNABRÜCK. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in seiner Haushaltsplanung bis 2007 einen jährlichen Etat von rund 60 Mill. Euro veranschlagt. Der größte Einnahmeposten sind die Erlöse aus dem TV-Vertrag und der Vermarktung in Zusammenhang mit der Nationalmannschaft.

Die Fernseh-Einnahmen sollen 2005 rund 25,4 Mill. Euro betragen, sich dann von 27 Mill. Euro (2006) auf 28,9 Mill. Euro (2007) erhöhen. Aus Bandenwerbung, Verpachtung und Vermögensverwaltung wird der DFB jährlich rund 25 Mill. Euro einnehmen, dazu kommen aus weiteren Werbeeinnahmen nochmals 8,9 bis 11,4 Mill. Euro. Von diesen Gesamteinnahmen mit der Nationalelf müssen jedoch jährlich mindestens zwölf Mill. Euro an die Liga abgeführt werden. Die genauen Zahlen müssen nach der Einigung auf einen neuen Grundlagenvertrag mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) noch modifiziert werden.

Mit dem in Osnabrück vereinbarten neuen Kontrakt werden bis zum 30. Juni 2009 die Finanzströme zwischen DFB und DFL geregelt. Künftig erhält der DFB jährlich drei Prozent aus den Einnahmen des Profi-Fußballs, mindestens 12,8 Mill. Euro. Im Gegenzug partizipiert die DFL an allen Nettoeinnahmen des DFB mit der Nationalmannschaft. Dazu gehören neben den TV-Verträgen und Sponsoreneinnahmen auch Eintrittsgelder aus Länderspielen.

Darüber hinaus wird die Liga rückwirkend von der EM 2004 zu 50 Prozent am wirtschaftlichen Überschuss der Nationalmannschaft bei Welt- und Europameisterschaften beteiligt, die für gemeinnützige Projekte verwendet werden müssen. Bei der EM in Portugal hatte der DFB rund drei Mill. Euro Überschuss erzielt.

Insgesamt erzielte der Verband in den Jahren 2001 bis 2003 Einnahmen von insgesamt 180,7 Mill. Euro. Auf der Ausgabenseite standen 55,7 Mill. Euro (2001), 64,9 Mill. Euro (2002) und 60,1 Mill. Euro (2003). Auch für die weiteren drei Jahre sind Ausgaben von jährlich rund 60 Mill. Euro geplant. Die größten Posten sind die Nachwuchsförderung mit rund zwölf Mill. sowie die Personalkosten mit rund zehn Mill. Euro jährlich.

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