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DFG kritisiert Verschiebung von EliteprogrammDPA-Datum: 2004-07-08 14:10:16

Berlin (dpa) - Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Bund und Länder wegen ihrer Vertagung einer Entscheidung über die künftige Elitenförderung kritisiert. «Ich bedaure das ganz außerordentlich,» sagte DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker.

Berlin (dpa) - Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Bund und Länder wegen ihrer Vertagung einer Entscheidung über die künftige Elitenförderung kritisiert. «Ich bedaure das ganz außerordentlich,» sagte DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker.

Für die Universitäten müsse dringend etwas getan werden, sagte Winnacker am Donnerstag bei der Jahrespressekonferenz in Berlin. Zudem sei die Wirtschaft auf Innovationen angewiesen. Bund und Länder hatten am Montag nach einem Veto der unionsgeführten Länder die Entscheidung über das 1,9-Milliarden-Euro- Programm zum Aufbau von Spitzenforschung und Elite-Universitäten auf November vertagt.

Winnacker kritisierte zudem das vom Bundestag Mitte Juni verabschiedete Gentechnikgesetz. Es ignoriere «völlig» die Interessen der Forschung. Freilandversuche mit «grüner Gentechnik» seien in Deutschland nicht mehr möglich, weil die Bauern unabhängig von ihrer Schuld für Verunreinigungen auf Gentechnik-freien Anrainer-Feldern haften müssten.

Erfreut zeigte sich Winnacker über die Erhöhung des Haushaltes der DFG um drei Prozent im Jahr 2005. Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung hatte zu Beginn der Woche beschlossen, den Etat auf rund 1,36 Milliarden zu erhöhen. Das Geld will die DFG unter anderem in die Einzelförderung investieren. dpa nic yyzz and

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