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Dgap-Ad hoc: Deutsche Telekom AG

Teil zwei der Erläuterungen zur Ad-Hoc-Mitteilung der Deutschen Telekom AG

Teil zwei der Erläuterungen zur Ad-Hoc-Mitteilung der Deutschen Telekom AG

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die Dgap. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------------

Teil zwei der Erläuterungen zur Ad Hoc Mitteilung der Deutschen Telekom AG

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)Dgap 12.08.2004

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Das Konzern- Ebitda beläuft sich im zweiten Quartal 2004 auf 6,2 Mrd. ? und hat sich damit im Vorjahresvergleich um 1,4 Mrd. ? beziehungsweise 30,7 % erhöht. Das Ebitda des ersten Halbjahres 2004 beträgt 10,7 Mrd. ?; dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 11,0 %.

Im zweiten Quartal 2004 ergaben sich positive Sondereinflüsse von 2,0 Mrd. ? aus der vorgenommenen Zuschreibung auf US-Mobilfunk- lizenzen (1,8 Mrd. ?) und aus dem Verkauf der SES- und Virgin- Anteile (jeweils rund 0,1 Mrd. ?). Negativ wirkten sich Sonder- einflüsse aus der Bildung von Rückstellungen im Zusammenhang mit der Auflösung des US-Mobilfunk Joint Ventures in Höhe von 0,6 Mrd. ? aus. Im ersten Halbjahr 2004 haben sich Sondereinflüsse von insgesamt 1,3 Mrd. ? positiv auf das Ebitda ausgewirkt.

Bereinigt um Sondereinflüsse stieg das Konzern-Ebitda im zweiten Quartal um 0,2 Mrd. ? bzw. 4,0 % auf 4,8 Mrd. ?. Dabei lieferte T-Mobile den größten Wachstumsbeitrag.

Das bereinigte Ebitda des ersten Halbjahres 2004 beträgt 9,4 Mrd. ? und hat sich damit im Halbjahresvergleich um 0,3 Mrd. ? beziehungsweise 3,2 % erhöht. Zu diesem Anstieg haben alle Divisionen beigetragen. Das organische Wachstum des bereinigten Ebitda lag bei deutlich über 5 %. Der leicht unterproportionale Anstieg des bereinigten Ebitda in Relation zum Umsatz basiert vor allem auf erhöhten Kosten für die Neukundengewinnung im Rahmen der Wachstumsstrategie Die bereinigte Ebitda-Marge verringerte sich im Halbjahresvergleich geringfügig von 33,3 % auf 33,0 %.

Die Verbesserung des Konzernüberschuss um 64,5 % auf 1,8 Mrd. ? resultiert überwiegend aus einem deutlich verbesserten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Im ersten Halbjahr 2004 fielen Ertragsteueraufwendungen in Höhe von 0,7 Mrd. ? gegenüber einem Steuerertrag von 0,2 Mrd. im Vorjahr an. Bereinigt um Sondereinflüsse (insbesondere Nettoerträge im Zusammenhang mit der Auflösung des Mobilfunk Joint Ventures in den USA) hat sich der Konzernüberschuss gegenüber dem ersten Halbjahr 2003 auf rund 1,0 Mrd. ? mehr als verdreifacht.

Im ersten Halbjahr 2004 hat sich der Free Cash Flow gegenüber der Vergleichszeit um 0,2 Mrd. ? auf 4,2 Mrd. ? erhöht. Dem liegen gegenläufige Einflüsse zugrunde: Einer Verbesserung des Cash-Flows aus der Geschäftstätigkeit - insbesondere getragen von der Verbesserung des operativen Geschäfts und erhöhtem positiven Saldo aus Ertragsteuerstattungen bzw. -zahlungen - stehen gestiegene Investitionen in Sachanlagen gegenüber.

Der Free Cash-Flow des zweiten Quartals beträgt 1,3 Mrd. ?. Er hat sich aufgrund eines deutlich gestiegenen Investitionsvolumens sowie eines geringeren Saldo aus Steuererstattungen und - zahlungen gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,7 Mrd. ? verringert.

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten konnten zum ersten Halbjahr 2004 auf rund 43,3 Mrd. ? reduziert werden. Das bedeutet eine weitere Rückführung um rund 1,3 Mrd. ? gegenüber dem Stand Ende März 2004. Dazu beigetragen haben insbesondere der weiterhin positive Free Cash-Flow und Erlöse aus der Veräußerung von Anteilen an SES.

Im Zwölfmonatsvergleich sind die Nettofinanzverbindlichkeiten um rund 9,7 Mrd. ? zurückgeführt worden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich im zweiten Quartal gegenüber der Vergleichszeit auf mehr als 2,4 Mrd. ? vervierfacht. Im Halbjahr konnten rund 2,8 Mrd. ? erreicht und damit bereits der Wert des gesamten Vorjahres von 1,4 Mrd. ? deutlich übertroffen werden.

Die stark verbesserte operative Ertragskraft soll sich im gesamten Geschäftsjahr in einer Verdreifachung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahreswert von gut 1,4 Mrd. ? auf 4,2 Mrd. ? niederschlagen. Beim Konzernüberschuss strebt die Deutsche Telekom mindestens eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreswert auf dann 2,5 Mrd. ? an. Für das Geschäftsjahr 2004 stellt Konzernvorstand Kai-Uwe Ricke eine attraktive Dividendenzahlung in Aussicht.

Für den Free Cash Flow wird ein Wert von mindestens sieben Mrd. ? erwartet; nach einer Prognose von zuletzt sechs Mrd. ?. Unverändert ist die Erwartung für das bereinigte Ebitda, das von 18,3 Mrd. ? auf mindestens 19,2 Mrd. ? steigen soll. Im Mobilfunkgeschäft in den USA wurde die Erwartung auf einen Kundenbestand am Jahresende von 17 Mill. angehoben, was einen Netto-Neukundenzuwachs in 2004 von rund vier Millionen Kunden bedeutet. Auch für das Breitbandgeschäft rechnet die Deutsche Telekom mit einer Steigerung der Kundenzahl in Deutschland von ursprünglich geplant 5,0 auf mindestens 5,6 Mill. bis zum Jahresende.

Ausgewählte Kennzahlen der Divisionen

T-Com Q2 2004 in Q2 2003 in Veränd. Mill. ? Mill. ? in % Gesamtumsatz 6882 7153 (3,8) Ebitda 1) 2592 2258 14,8 Ebitda bereinigt 2) 2592 2554 1,5

T-Mobile Q2 2004 in Q2 2003 in Veränd. Mill. ? Mill. ? in % Gesamtumsatz 6237 5557 12,2 Ebitda 1) 3210 2088 53,7 Ebitda bereinigt 2) 1930 1743 10,7

Ende Teil zwei der Erläuterungen zur Ad Hoc Mitteilung der Deutschen Telekom AG, folgt Teil 3

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