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Dgap-Ad hoc: Nordex AG deutsch

Nordex strebt für 2005 Rückkehr in Gewinnzone an

Nordex strebt für 2005 Rückkehr in Gewinnzone an

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Nordex strebt für 2005 Rückkehr in Gewinnzone an Auftragseingang um 43 % gestiegen / 60% der Verluste abgebaut

Hamburg, 26. August 2004. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres (1.10.03 - 30.6.04) hat sich der positive Trend im Neugeschäft der Nordex Gruppe weiter stabilisiert. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Auftragseingang um 43 % auf 169 Mill. ? gestiegen (Vorjahr: 118 Mill. ?). Dabei ist Nordex vor allem international gewachsen. Mittlerweile kommen rund 60 % der neuen Aufträge aus dem Ausland (Vorjahr: 30%). Auch der Trend zur Großanlage setzt sich fort. Fast zwei Drittel des Neugeschäfts entfällt auf die neue Baureihe Nordex N80/N90.

Trotz des gestiegenen Auftragseingangs lag der Umsatz mit rund 156 Mill. ? um 16 % unter dem des Vorjahres (186 Mill. ?). Wesentliche Gründe für diese Entwicklung sind längere Durchlaufzeiten auf Grund des gestiegenen Auslandsgeschäfts und des hohen Anteils größerer Turbinen. Zudem weist Nordex seit Juli 2003 den wesentlichen Teil der Projektumsätze erst nach Errichtung der Turbinen im Windpark aus.

Auch im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2003/04 lag die Ergebnisentwicklung über Plan. Nach neun Monaten betrug der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) 19,4 Mill. ? (Vorjahr: 48,9 Mill. ?). Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Abbau der Verluste um rund 60 %. Grundlage für diese Ergebnisverbesserung ist vor allem der Rückgang der Materialquote von 90 auf 79 %. Den Personalaufwand reduzierte Nordex um 17 % auf 26,1 Mill. ? (Vorjahr: 31,4 Mill. ?), den Saldo aus sonstigen Betrieblichen Aufwendungen und Erträgen sogar um 42 % auf 16,7 Mill. ? (Vorjahr: 28,6 Mill. ?). Die Kostensenkungen gehen auf ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm zurück, das die Gruppe seit Juli 2003 umsetzt. Insgesamt soll damit im Jahr 2005 eine Ergebnisverbesserung von 72,5 Mill. ? erreicht werden. Bis heute hat Nordex rund 74 % der Maßnahmen umgesetzt, zum Jahresende wird das Programm abgeschlossen sein.

Bei hohen Auszahlungen für die Anarbeitung neuer Projekte im abgeschlossenen Quartal ist die Liquiditätsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr nahezu ausgeglichen. Der Free Cashflow betrug-0,9 Mill. ? (Vorjahr: -93,7 Mill. ?). Dies geht vor allem auf das strikte Working Capital Management der Gesellschaft zurück. Hiernach gehen Aufträge erst zeitnah zum Errichtungstermin in die Produktion. Weitere Voraussetzung ist der Eingang einer Anzahlung von etwa 20 %. Die notwendigen, auftragsbezogenen Bestellungen für laufende Projekte führten im dritten Quar-tal allerdings zur erwarteten Inanspruchnahme der Liquidität.

Im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wird Nordex den durch das strikte Working Capital Management ausgelösten Umsatzrückgang nicht voll kompensieren können. Deshalb reduziert die Gesellschaft die Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2003/04 auf 205 Mill. ?. Auf Grund der überplanmäßigen Fortschritte bei der Restrukturierung im laufenden Geschäftsjahr, hält Nordex auch bei geringerem Geschäftsvolumen an der Ergebnisprognose von-28 Mill. ? fest. Die Rückkehr in die Gewinnzone plant Nordex im Laufe des Geschäftsjahres 2005.

Hinweis für Analysten und die Presse: In der für heute um 10:00 Uhr angesetzten internationalen Telefonkonferenz wird der Vorstand den aktuellen Geschäftsverlauf er-läutern.

Ansprechpartner für Rückfragen: Nordex AG Ralf Peters Telefon: 040 / 500 98 - 100, Telefax: - 333

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)Dgap 26.08.2004 -------------------------------------------------------------------------------- WKN: 587357; Isin: De0005873574; Index: Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin- Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

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