Diageo will Restaurantkette an US-Investmentfirma verkaufen
Burger King geht über die Ladentheke

Der britische Spirituosenhersteller Diageo befindet sich kurz vor dem Verkauf der Hamburger-Restaurantkette Burger King an ein Konsortium unter Führung der US-Investmentfirma Texas Pacific Group.

HB/dpa NEW YORK. Der Kaufpreis soll 1,5 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) betragen. Dies hat das "Wall Street Journal" am Donnerstag in seiner Onlineausgabe berichtet. Die Firmen nahmen nach Angaben der Zeitung keine Stellung.

Diageo Plc wolle sich auf sein Spirituosengeschäft konzentrieren und habe Burger King seit zwei Jahren verkaufen oder verselbstständigen wollen. Im Juli hatte die Londoner Firma bereits eine Transaktion vereinbart. Sie wollte Burger King für 2,26 Milliarden Dollar an die Texas Pacific, Bain Capital und die private Investmentsparte von Goldman Sachs verkaufen.

Dann gab es jedoch einen Preiskrieg mit McDonald's. Hinzu kam eine Branchenkrise. Schwache Verkaufszahlen hätten dazu geführt, dass Diageo und die Texas Pacific die Juli-Transaktion neu ausgehandelt hätten. Ursprünglich sollte der Kaufpreis um ein Drittel höher liegen. McDonald's ist die größte und Burger King die zweitgrößte amerikanischen Schnellimbisskette.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%