Die Altersvorsorge befindet sich mitten im Umbruch
Rente - Die Neuerungen ab 2005

Ab 2005 wird bei der Altersvorsorge (fast) alles anders. Renten werden stärker besteuert, Vorsorgeaufwendungen steuerfrei gestellt. Lebensversicherungen verlieren ihr Steuerprivileg, die Rürup-Rente kommt auf den Markt.

Den Stein ins Rollen brachte ein Beamter. Im Sommer 1990 klagte der pensionierte Oberstaatsanwalt Götz Kuhlmann gegen seinen Steuerbescheid, weil seine Pension im Vergleich zur Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu hoch besteuert wird. Zwölf Jahre später gaben die Richter beim Bundesverfassungsgericht Kuhlmanns Klage Recht und forderten den Gesetzgeber auf, bis zum 1. Januar 2005 eine Neuregelung zu treffen.

Das pünktlich zu diesem Termin in Kraft tretende Alterseinkünftegesetz regelt aber weit mehr als die vom Verfassungsgericht bemängelte Ungleichbehandlung der Besteuerung von Renten und Pensionen. Für Steuern, Renten und die wichtigsten Instrumente der privaten Vorsorge gelten neue Regeln - zumindest quantitativ ein wahrhaft großer Wurf. Die Einzelheiten im Überblick:

Steuern: Vorsorgeaufwendungen werden, beginnend bei 60 Prozent, zeitlich langsam steigend bis zu 100 Prozent von der Besteuerung freigestellt. Im Gegenzug werden Renten, beginnend mit 50 Prozent des Wertes, langsam steigend bis zu 100 Prozent der Steuerpflicht unterworfen.

Gesetzliche Rentenversicherung: Ein Nachhaltigkeitsfaktor wird eingeführt. Er soll die Rente unabhängig von der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung machen.

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