Die Atmosphäre: „Immer wieder beeindruckend“
Ben Hur in Indianapolis

Das schnellste und härteste Autorennen der Welt in Indianapolis ist ein Event der Superlative und des American Way of Life.

"Es ist wie eine Injektion." Joseph Emonts-pohl kommt ins Schwärmen, wenn er an den kommenden Sonntag denkt. Am amerikanischen "Memorial Day" startet das härteste und schnellste Autorennen der Welt: die fünfhundert Meilen von Indianapolis, kurz "Indy 500" genannt. "Wer einmal wissen möchte, was der American Way of Life bedeutet, müssen dabei gewesen sein", sagt Emonts-pohl. Der Art-Director der Werbeagentur Lüders-BBDO weiß, wovon er redet. Sechsmal war er bei dem Rennen, das zur Indy-Car-Serie der USA zählt, schon dabei. Die Atmosphäre: "Immer wieder beeindruckend", schwärmt der Belgier.

Damit meint er nicht nur die 500 000 Motorsport-Fans vor Ort, die in jedem Jahr zur amerikanischen Rennarena schlechthin pilgern, oder die 250 Millionen Fernsehzuschauer. Auch nicht den Eintritt, ab 40 Dollar geht es los, der vielleicht schon dadurch gerechtfertigt ist zu hören, wie das Rennen von sanfter Frauenstimme mit den Worten gestartet wird: "Ladies and gentlemen, start your engines."

Beeindruckend ist, was die Fahrerinnen und Fahrer dann zu leisten im Stande sind. Das lässt dem normalen Autofahrer die Hände schweißnass werden. Genau 200 Runden werden auf dem 2,5-Meilen-Oval zurückgelegt. Dabei muss der rechte Fuß der Rennfahrer Schwerstarbeit leisten, denn die Boliden werden nur mit Vollgas bewegt. Bis zu 450 Stundenkilometer werden von ihren Lenkern aus den 670 PS der 3,5-Liter-Rennwagen herausgekitzelt.

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