Die Branche zeigt sich stabil
Nokia weiterhin größter Handyhersteller

Der finnische Handyhersteller Nokia ist weiterhin der unangefochtene Marktführer. Das Unternehmen habe im zweiten Quartal einen Marktanteil von 35,6 Prozent erreicht und den Absatz um fünf Prozent auf 35,1 Millionen Mobiltelefone gesteigert, wie das britische Marktforschungsunternehmen Dataquest am Dienstag in London mitteilte.

HB/ddp/vwd LONDON. An zweiter Stelle liege mit einem Marktanteil von 15,7 Prozent der US-Konzern Motorola, hieß es weiter. Dieser habe im zweiten Quartal 15,5 Millionen Mobiltelefone verkauft, was einer Steigerung von 1,1 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2001 entspreche.

Die mit Abstand größten Steigerungsraten verzeichnete der koreanische Anbieter Samsung Electronics, der den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Absatz um 46 Prozent auf 9,3 Millionen Telefone steigern konnte. Der Marktanteil des Unternehmens liege damit bei 9,5 Prozent. Den Marktanteil von Siemens bezifferte Dataquest auf 8,4 Prozent, das Joint Venture zwischen dem schwedischen Handyhersteller Ericsson und der japanischen Sony Corporation folgt mit 5,4 Prozent. Sony Ericsson haben im zweiten Quartal 2002 allerdings einen Umsatzrückgang von 11,6 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2002 verbucht, hieß es.

Insgesamt sei der Umsatz von Mobiltelefonen im zweiten Quartal 2002 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weltweit um 0,8 Prozent gestiegen, teilte Dataquest weiter mit. 98,7 Millionen Mobiltelefone seien verkauft worden. "Die Branche zeigt sich stabil und ist für weiteres Wachstum gut positioniert", betont das Marktforschungsunternehmen.

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