Die Bundesregierung vernachlässige den Bauernstand
CSU eröffnet politischen Aschermittwoch mit Angriffen auf Rot-Grün

afp/ddp PASSAU. Der Vorsitzende des CSU-Bezirksverbandes Niederbayern und Chef der bayerischen Staatskanzlei, Erwin Huber, hat in Passau den traditionellen politischen Aschermittwoch mit Angriffen auf Rot-Grün eröffnet. Huber warf der Bundesregierung angesichts der Agrarkrise vor, den Bauernstand zu vernachlässigen. Auch die Rede von Ministerpräsident Edmund Stoiber wird mit Spannung erwartet. Stoiber will in seiner Rede die Themen Rente und Familienpolitik in den Mittelpunkt stellen. Der bayerische Ministerpräsident will auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) als "Kanzler der Beliebigkeit" entlarven und dessen "prinzipienloser Regentschaft" das Wertegerüst der CSU entgegenstellen. Auch die Vergangenheit von Außenminister Joschka Fischer (Grüne) und die BSE-Krise sollen Themen sein. Außerdem wurden Angriffe des bayerischen Ministerpräsidenten auf Außenminister Joschka Fischer (Grüne) erwartet. Fischer war zuletzt wegen seines Engagements in der linken Studentenbewegung in den 60er und 70er Jahren in die Kritik geraten.

In der Passauer Nibelungenhalle hat die traditionelle Aschermittwochs-Kundgebung der CSU begonnen. In der mit rund 8 000 Menschen vollbesetzten Halle wurde Parteichef Edmund Stoiber am Vormittag mit minutenlangen Jubelstürmen begrüßt. Die CSU will mit ihrer Veranstaltung die Sachpolitik in den Mittelpunkt stellen und die Personaldiskussion um die Unions-Doppelspitze nicht weiter anfachen. Im Vorfeld hatte CSU-Generalsekretär Thomas Goppel kritisiert, die Medien seien mitverantwortlich dafür, dass in der Öffentlichkeit bei der Union mehr Personalstreit als Sachpolitik wahrgenommen werde.

Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen unter www.csu.de.

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