Die dritte Runde
Banken-Tarifverhandlungen werden fortgesetzt

Die Tarifverhandlungen für die rund 460 000 Beschäftigten des deutschen Bankgewerbes gehen heute (Donnerstag) in Frankfurt in die dritte Runde.

dpa FRANKFURT. Die Gewerkschaft Verdi, die Einkommenserhöhungen um 6,5 Prozent fordert, kündigte neue Warnstreiks und Protestaktionen an. "Wenn dieses Mal kein Angebot auf den Verhandlungstisch kommt, machen wir den Weg frei für eine Urabstimmung", sagte Verdi-Verhandlungsführer Hinrich Feddersen.

Ob die Arbeitgeber ein Angebot machen, hänge vom Ablauf der Gespräche ab, sagte Gerd Benrath, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes des privaten Bankgewerbes. Die Arbeitgeber seien alles andere als erfreut über die Warnstreiks, an denen sich am Mittwoch in mehreren Städten bereits mehrere hundert Bankbeschäftigte beteiligt hatten. Dies sei eine "mutwillige Belastung der Verhandlungen".

Das Ziel der Arbeitgeber, Öffnungsklauseln für Beschäftigte im Vertrieb zu schaffen, um eine erfolgsbezogene Vergütung möglich zu machen, bezeichnete ver.di-Sprecher Harald Reutter als indiskutabel. Die Gewerkschaft sei nicht gegen leistungsbezogene Bezahlung, sie werde aber Einkommenskürzungen nicht zustimmen. Die Arbeitgeber wiesen auf die Versicherungswirtschaft hin, wo Verdi seit Jahren variable Gehaltsanteile für Vertriebsmitarbeiter unterstütze.

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