Die ersten drei Mannschaften der Fünfer-Gruppen kommen weiter
Uefa-Cup: Stuttgart trifft auf Trappatoni

Benfica Lissabon, Feyenoord Rotterdam, AEK Athen oder OSC Lille - die Namen der Gegner, die der VfB Stuttgart, der FC Schalke und Alemannia Aachen für die erstmals ausgetragene Gruppenphase zugelost bekommen haben, versprechen spannende Fußball-Abende.

HB NYON/HAMBURG. So empfängt der letztjährige Champions-League-Teilnehmer aus dem Schwabenland unter anderem den portugiesischen Pokalsieger Benfica Lissabon. Der Uefa-Cup-Gewinner von 1997 aus Gelsenkirchen muss beim Titelträger von 2002, Feyenoord Rotterdam, auflaufen. Die Auslosung durch den früheren italienischen Nationalspieler Guiseppe Bergomi am Dienstag im schweizerischen Nyon erbrachte dem Zweitligisten zum Auftakt ein Heimspiel gegen den OSC Lille, den aktuellen Tabellenzweiten der 1. Liga Frankreichs.

Vom 21. Oktober bis zum 16. Dezember finden die Spiele in den acht Fünfer-Gruppen statt. Jedes Team trifft nur einmal auf ein anderes, hat also zwei Heim- sowie zwei Auswärtspartien. Für den FC Schalke 04 gibt es in der Gruppe A Heimspiele gegen den FC Basel (21. Oktober) und Ferencvaros Budapest (25. November), beide Tabellenführer in ihren Ligen. Dazu stehen Auswärtspartien gegen Hearts of Midlothian (4. November) und Rotterdam (1. Dezember) an. "Das ist für mich eine der schwersten, wenn nicht die schwerste Gruppe", kommentierte Schalkes Trainer Ralf Rangnick die Auslosung. Stürmer Ebbe Sand meinte dagegen zufrieden: "Alle vier Gegner sind bekannte Vereine und gerade Feyenoord hat einen großen Namen. Wir haben sicher gute Möglichkeiten, in die Runde der letzten 32 einzuziehen."

Als einzige gesetzte deutsche Mannschaft bekam der VfB Stuttgart in der Gruppe G neben dem von Giovanni Trapattoni trainierten Traditionsclub aus Lissabon (4. November) noch ein Heimspiel gegen den kroatischen Pokalsieger Dinamo Zagreb (15. Dezember) zugelost. "Die Heimspiele werden richtige Knaller-Fußball-Abende", versprach VfB-Präsident Erwin Staudt. Auswärts müssen die Schwaben zum Auftakt am 21. Oktober beim SK Beveren und beim SC Heerenveen (25. November) antreten. "Das sind schöne Lose. Ich denke, wir haben eine gute Chance, weiterzukommen", erklärte Stuttgarts Kapitän Zvonimir Soldo.

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