Die Euro-Splitter vom 19. Juni
Von Torjägern und Dauerläufern

Zuschauer: 820 586 Zuschauer haben die 24 Vorrundenspiele der EM besucht. Nach den Viertelfinals wird wohl die Millionengrenze übertroffen sein. Im Schnitt besuchten die Spiele 34 191 Zuschauer, die bisherige Bestmarke hält das EM-Turnier 1988 in Deutschland mit 53 989 Zuschauern pro Spiel, allerdings inklusive der K.o.-Runde. In den kommenden Tagen wird beim laufenden Turnier der Zuschauerschnitt aufgrund der höheren Stadionkapazitäten ansteigen.

Tore: In den 24 Vorrundenspielen fielen 57 Tore, was einem Durchschnitt von 2,375 pro Spiel entspricht. Seit Einführung der Vorrunde 1980 ist das der viertbeste Wert. Die Bestmarke stammt von der Euro 2000 (2,75), die wenigsten Tore fielen 1992 (1,833). Den Spitzenwert der EM-Historie gab es bei der Endrunde 1976 (4,75), den schlechtesten 1968 (1,4); bei beiden EM-Endrunden wurden allerdings nur vier Spiele absolviert. Der Durchschnitt aller EM-Partien seit 1960 betrug vor dem ersten Viertelfinale Deutschland gegen Portugal am Donnerstag 2,45 (483 Tore in 197 Spielen). Die deutsche Vorrundengruppe B war 2008 mit nur zehn Treffern die torärmste.

Karten: Die Schiedsrichter zeigten in der Vorrunde 95 Gelbe Karten, im Schnitt 3,958 pro Spiel. Drei Spieler sahen die Rote Karte, neben Bastian Schweinsteiger auch der türkische Torhüter Volkan und der Franzose Eric Abidal. Gelb-Rote Karten wurden in der Vorrunde nicht verteilt. Die meisten Gelben Karten sahen die Türken (10), die fairste Mannschaft der Vorrunde waren die Niederlande (2).

Titelverteidiger: Otto Rehhagels griechische Europameister verabschiedeten sich von der EM als schlechtester Titelverteidiger aller Zeiten. Aus drei Spielen stehen null Punkte und 1:5 Tore zum Abschluss der Gruppe D zu Buche.

Auswechslungen: Die Trainer setzen auf frische Kräfte und nutzen ihr Wechselkontingent meistens komplett aus. 144 Wechsel waren in 24 Spielen insgesamt möglich, und 136-mal wurde ein Spielertausch vorgenommen (5,66 Wechsel pro Spiel, Quote 94,44 Prozent).

Dauerläufer: Die höchste Laufleistung in einem Spiel erbrachte der Rumäne Razvan Cocis mit 12,74km. Insgesamt war aber der Russe Sergej Semak mit 35,04km der Dauerläufer der Vorrunde.

© SID

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