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Die Feinmechanik der Turbozertifikate

In der Gestaltung der Turbos gibt es durchaus Unterschiede. Emittenten wie die Commerzbank oder ABN Amro haben eine Knock-Out-Schwelle oberhalb des Basispreises eingezogen.

Werden die Papiere an dieser Schwelle ausgeknockt, besitzen sie noch einen Wert, der sich aus dem noch verbleibenden Aufgeld und der Differenz zwischen Knock-Out und Basispreis zusammen setzt. Diesen Betrag zahlt die Commerzbank Anlegern nicht mehr aus, ABN jedoch schon, wobei bei den Niederländern zum Knock-Out-Zeitpunkt nicht ganz klar ist, zu welchem Kurs abgerechnet wird. ABN nennt eine Maximalzeit von drei Stunden, in denen das Institut diesen ermitteln will.

Für Anleger bleibt in jedem Fall eine Unsicherheit. Sie kann vermieden werden, indem ein eigenes Stop-Loss-Limit über dem Limit der Banken platziert wird.

Interessant ist auch die Behandlung des Abgelds bei Turbos auf fallende Kurse. Es entsteht, weil der Anleger die Aktie verkauft, aber nur einen Teil des Gesamtwertes sofort vereinnahmt. Da er auf Zinsen verzichtet, werden diese durch das Abgeld ausgeglichen, was aber nicht bei allen Emittenten vorgesehen ist. Die Commerzbank gibt das Abgeld weiter, was auch bei seitwärts laufenden Kursen zu einer ansehnlichen Performance führen kann.

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