Die Fifa und das Internet
Statistiken und Bikinis

Mit den Statistiken ist das so eine Sache. Aaron Levenstein verglich sie einmal mit Bikinis: "Sie zeigen Verlockendes, aber verbergen das Wesentliche."

Da verkündet die FIFA stolz, ihre offizielle Seite zur Fußball-WM habe an einem einzigen Tag mehr als 79 Millionen Klicks gehabt. Damit, rechnet der Verband vor, schlage man die Olympischen Spiele in Sydney locker. Übrigens waren nach den englischen Seiten mit Abstand die japanischen am gefragtesten. Selbst die chinesischen wurden häufiger angeklickt als die spanischen oder deutschen.

Die FIFA jedenfalls freut sich, spricht von "bahnbrechenden Dimensionen" und verweist stolz auf die exklusiven Video-Highlights verwiesen, die die Fans im Internet unter FIFAworldcup.com sehen könnten. Die meisten Klicks gab es nicht am ersten Spieltag, sondern erst ein paar Tage später. Mag das etwa, fragt sich der naive Beobachter, auch daran liegen, dass sich angesichts des Ticket-Chaos in Korea und Japan nicht nur begeisterte Websurfer sondern auch verzweifelte Fußballfans auf der verzweifelten Suche nach Karten auf die Webseite begeben haben? Nicht verkaufte Tickets werden schließlich kurzfristig über das Internet verkauft. Dass die japanischen Webseiten auf so großes Interesse gestoßen sind, könnte ein Beleg dafür sein.

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