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Die Folgen der Swissair-Pleite

Der Zusammenbruch des Swissair-Konzerns kostet zusammen mit den Auswirkungen der allgemeinen Luftverkehrskrise in der Schweiz rund 10 000 Stellen.

ap KLOTEN. Diese Bilanz zog am Dienstag in Kloten (ZH) der Zürcher Volkswirtschaftsdirektor Ruedi Jeker. Im Kanton Zürich stieg die Arbeitslosigkeit sprunghaft an. Zwei Monate nach Eröffnung des Arbeitsmarktzentrums Swissair im Flughafen Zürich-Kloten geht Jeker davon aus, dass die Firmen der zusammengebrochenen Luftverkehrsholding SAirGroup in der Schweiz rund 5 200 Stellen abbauen. Bei den Zulieferbetrieben und anderen vom Flughafen Zürich-Kloten abhängigen Unternehmen wird ein zusätzlicher Verlust von 4 000 bis 5 000 Stellen erwartet; dieser Abbau wird sich allerdings erst mittelfristig auswirken.

Die Auflösung der SAirGroup und die Krise im Luftverkehr allgemein treffe unterschiedlichste Betriebe im Kanton Zürich und in der übrigen Schweiz, sagte Jeker. In der Reisebranche sei ein massiver Anstieg der Kurzarbeit festzustellen. Zudem habe die zu 80 % von ausländischen Geschäftsreisenden und Touristen lebende Zürcher Hotellerie im Oktober und November den stärksten kurzfristigen Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt.

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