Die Fußballer staunen, dass sie im Champions-League-Finale gegen den FC Porto spielen
Monacos großes Abenteuer

Dass die Spieler von Trainer Didier Deschamps am größten aller Spiele der Champions League, dem Finale, teilnehmen würden, hätte niemand geglaubt. Der Gegner in Gelsenkirchen heißt am Mittwoch FC Porto und ist die zweite Überraschungsmannschaft dieser Saison.

Das erste Wunder dieser Champions-League-Saison gelang dem AS Monaco am 17. September in Eindhoven. Niemals zuvor hatte es ein französischer Klub geschafft, auch nur ein Tor beim PSV Eindhoven zu schießen. Monaco erzielte gleich zwei, gewann 2:1 und startete mit voller Euphorie in eine erfolgreiche internationale Saison. "In den vergangenen Jahren ist uns der Geschmack für die großen Spiele abhanden gekommen, aber das Spiel in Eindhoven war das große Spiel, dort begann unser Abenteuer", sagt Ludovic Giuly, Kapitän der Monegassen. Dass die Spieler von Trainer Didier Deschamps am größten aller Spiele der Champions League, dem Finale, teilnehmen würden, hätte niemand geglaubt.

Der Gegner in Gelsenkirchen heißt am Mittwoch FC Porto und ist die zweite Überraschungsmannschaft dieser Saison. Dabei ist der Klub nicht erst seit diesem Jahr erfolgreich. In etwas mehr als zwei Jahren gewann Porto vier nationale Titel und im vergangenen Jahr den Uefa-Cup. Doch der Trainer, der die Mannschaft zu diesen Erfolgen geführt hat, wird heute zum letzten Mal auf der Bank des portugiesischen Meisters sitzen. José Mourinho zieht es nach England, nach Liverpool oder Chelsea, wo er mehr Geld verdienen kann als in Portugal.

In Porto hat er aus einer fast namenlosen Mannschaft ein selbstbewusstes Kollektiv geformt und gleichzeitig Einzelspieler wie Deco oder Maniche, die in anderen portugiesischen Vereinen als Fehleinkäufe galten, zu Topspielern gemacht. Doch der Erfolg ist Mourinho anscheinend zu Kopf gestiegen. Der Trainer gilt in Portugal als arrogant und unbeherrscht. Bei einem Ligaspiel im Februar gegen Sporting Lissabon soll er das Trikot eines Gegenspielers zerschnitten haben. Dennoch steht Portugal heute geschlossen hinter dem FC Porto. Das Land erhofft sich von dem möglichen Titel einen positiven Schub für die zuletzt schwächelnde Nationalmannschaft. Sieben der 23 EM-Spieler stehen in Portos Stammelf.

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