Die Griechen nennen Kenteris „Sohn des Windes“
Dubiose Doping-Affäre um Griechenlands Sportheld

Griechenlands Sportheld Kostas Kenteris ist unmittelbar vor den Olympischen Spielen in eine dubiose Doping-Affäre verwickelt.

HB ATHEN. 24 Stunden vor der Eröffnung in Athen erschienen der 200- m-Olympiasieger und Sprint-Europameisterin Ekaterini Thanou am Donnerstag nicht zu einer Doping-Kontrolle. Bisher nicht aufgeklärt sind die Gründe dafür. "Die Athleten konnten nicht informiert werden. Der Teamleiter berichtete, das er sie nicht finden konnte. Es liegt bislang kein Beweis vor, dass dies als eine Verweigerung eines Doping-Tests interpretiert werden kann", erklärte Istvan Gyulai, Generalsekretär des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF.

Der 31-jährige Kenteris gilt auch als Anwärter auf die Entzündung des Olympischen Feuers am Freitagabend. Die erwiesene Verweigerung einer Kontrolle wird wie eine positive Doping-Kontrolle mit einer Sperre von zwei Jahren geahndet.

Nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens NET sollen Kenteris und Thanou unmittelbar nach ihrem Eintreffen am Donnerstagnachmittag im Olympischen Dorf zum Test aufgefordert worden sein. Beiden sei eine Zwei-Stunden-Frist eingeräumt worden, um in der Athletendorf- Klinik zur Urin-Abgabe zu erscheinen. Stattdessen soll das griechische Duo das Dorf wieder verlassen haben.

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