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Die Justiz ermittelt gegen zwei französische Banken

Nach Angaben der Justiz werden die Societé Marseillaise de Crédit (SMC) und die zur Banque Populaire gehörende BRED verdächtigt, in ein Geldwäschenetz verwickelt gewesen zu sein.

dpa-afx PARIS. Die französische Justiz hat gegen zwei französische Banken förmliche Ermittlungen wegen des Verdachts schwerwiegender Geldwäsche eingeleitet. Nach Angaben der Justiz vom Dienstag werden die Societé Marseillaise de Crédit (SMC) und die zur Banque Populaire gehörende BRED verdächtigt, in ein großangelegtes Geldwäschenetz zwischen Frankreich und Israel verwickelt gewesen zu sein. Die Banken hätten vor der Annahme undurchsichtiger Gelder entgegen den Vorschriften keinerlei Überprüfungen eingeleitet, hieß es. Die Verantwortlichen der beiden Banken sollen demnach in Kürze vor den Ermittlungsrichter geladen werden.

Die französische Niederlassung der American Express Bank und die libanesische Saradar-Bank sind der Justiz zufolge ebenfalls in den Fall verstrickt. In das Geldwäschenetz waren den Ermittlungen nach zahlreiche israelische religiöse Vereinigungen in Frankreich verwickelt. Die Ermittlungen laufen seit zwei Jahren und erstrecken sich bereits auf führende Verantwortliche der Banken BRED und SMC, ohne dass jedoch bislang die Kreditinstitute selbst belastet wurden.

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