Die Karten wurden neu gemischt
Neue Bilanzregeln ziehen Coca-Cola ins Minus

Der US-Getränkekonzern Coca-Cola Inc hat im ersten Quartal nach alten Bilanzierungsregeln einen Gewinnrückgang, nach den neuen Standards aber einen Nettoverlust verbucht.

reuters/dpa ATLANTA. Nach eigenen Angaben hat der in Atlanta ansässige Konzern in den ersten drei Monaten vor allem von hohen Umsätzen auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt profitiert. Nach dem alten Bilanzierungsstandard stieg der Nettogewinn auf 801 Millionen Dollar oder 40 Cent je Aktie, teilte der Konzern am Dienstag mit. Vor einem Jahr lag der Nettogewinn bei 863 Millionen Dollar oder 35 Cent je Aktie.

Analysten hatten einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge im Durchschnitt mit einem Nettogewinn von 38 Cent gerechnet. Nach den neuen Bilanzierungsregeln und unter Berücksichtigung einmaliger Sonderposten ergebe sich ein Verlust von 125 Millionen Dollar oder fünf Cent je Aktie, teilte der Konzern weiter mit.

Der Getränkeabsatz des Konzerns erhöhte sich weltweit um fünf Prozent. Dabei verwies Coca-Cola-Chef Doug Daft darauf, dass die Schlüsselmärkte USA, Deutschland, Japan und Mexiko alle Steigerungsraten von fünf Prozent oder mehr verbucht hätten. Bei kohlensäurehaltigen Getränken legte das in Unternehmen um drei Prozent und bei kohlsäurefreien Getränken um 22 Prozent zu.

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