"Die Konzentration wird weitergehen"
Edeka dementiert Berichte über Ladenschließungen

Edeka hat einen Bericht der "Wirtschaftswoche" zurückgewiesen, wonach jeder fünfte der über 10 000 Edeka-Märkte in Deutschland wegfallen soll.

ap HAMBURG. "Geschäfte mit weniger als 600 Quadratmetern haben langfristig keine Perspektive mehr, weil wir dort die Vorteile des Supermarkts - großes Sortiment und guter Service - nicht ausspielen können", wurde Hermann Ruetz, der Chef des Hamburger Einzelhandels-Konzerns, nach einer Meldung vom Mittwoch von der Zeitschrift zitiert.

Edeka erklärte am Nachmittag: "Die Edeka beabsichtigt nicht in den kommenden fünf Jahren knapp jeden fünften der gegenwärtig über 10 600 Edeka-Märkte zu schließen." Das Unternehmen forciere seine Initiativen gegen den Abschmelzungsprozess im Lebensmitteleinzelhandel. Den Ladenschließungen der letzten Jahre hätten größere Verkaufsflächen und Übernahmen von anderen Firmen gegenübergestanden.

Laut "Wirtschaftswoche" erklärte Ruetz, richtig gut sehe es erst für Läden ab etwa 1 000 Quadratmetern aus. Ruetz ist nach Angaben der Zeitschrift jedoch davon überzeugt, dass Edeka auch in zehn Jahren noch zu den unabhängigen Supermarktbetreibern zählen wird. So schließe er nicht aus, dass Edeka auch andere Anbieter schlucken wird: "Die Konzentration wird weitergehen."

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