Die meisten Analysten erwarteten keine nachhaltige Trendwende
Dow-Jones-Index dreht ins Minus

Nach der Ankündigung des Irak, UNO-Waffeninspektoren wieder ins Land zu lassen, haben die US-Aktienbörsen mit höheren Kursen eröffnet.

Reuters NEW YORK. Der Dow-Jones-Index für die 30 Standardwerte stieg in den ersten Handelsminuten um gut ein Prozent auf 8 480 Punkte, ist aber mittlerweile aif 8359 Zähler (minus 0,35 Prozent) gefallen. Der Nasdaq-Index stieg in den ersten Handelsminuten um 1,5 Prozent auf 1294 Punkte. Das Plus schmolz aber auf 1280 Punkte (plus 0,35 Prozent) zusammen.

Mit der irakischen Entscheidung sei die Gefahr eines bevorstehenden zweiten Golfkrieges gesunken, wenn auch noch nicht ganz gebannt, sagten Händler. Auch US-Finanzminister Paul O'Neill äußerte sich skeptisch und bekräftigte die Absicht der US-Regierung, Iraks Präsident Saddam Hussein zu entmachten.

Unter den Einzelwerten standen vor ihrem Quartalsbericht nach Börsenschluss die Aktien von Oracle im Mittelpunkt. Der Kurs fiel um rund drei Prozent auf 8,98 Dollar. Zudem senkte McDonald's, deren Aktien im Dow-Jones-Index gelistet sind, kurz vor Börsenbeginn seine Gewinnprognose für das laufende Jahr. Dabei machte der weltgrößte Schnellrestaurant-Betreiber das schwache Geschäft in den USA und in Europa verantwortlich. Die Aktien fielen im Anfangsgeschäft um 4,8 Prozent auf 20,64 Euro.

"Es gibt keinen Zweifel daran, dass (zuletzt) der Gedanke an einen Krieg den Markt belastet hat", erklärte Larry Wachtel von Prudential Securities. Händler warnten aber auch, dass den Worten noch Taten folgen müssten. US-Finanzminister Paul O'Neill äußerte sich ebenfalls skeptisch über das Angebot Iraks und bekräftigte zugleich die Absicht der US-Regierung, Iraks Präsident Saddam Hussein zu entmachten. Die meisten Analysten erwarteten daher keine nachhaltige Trendwende.

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