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Die Modelle Riester und Rürup im Vergleich

Der Staat fördert die Private Altersvorsorge. Zwei Varianten hat er im Angebot: Die Riester-Rente und ab 2005 die Rürup-Rente. Beide bieten Vor - und Nachteile.

Riester-Rente

Namensgeber: der ehemalige Sozialminister Walter Riester Idee: Private Vorsorge soll die erwartete Rentenlücke ausgleichen. Der Staat fördert Riester-Sparer durch Zulagen und Steuerfreiheit. Maximal förderfähige Summe: Im Jahr 2004 stieg sie von jährlich 525 Euro auf 1 050 Euro an. Ab 2006 können 1 575 Euro in Riester investiert werden, von 2008 an dann die endgültige Höchstsumme von 2 100 Euro. Förderung: Zurzeit 76 Euro für jeden Erwachsenen und 92 Euro für jedes Kind. Schrittweise Erhöhung in den Jahren 2006 und 2008. Wer darf riestern? Arbeitnehmer als Pflichtmitglieder der staatlichen Rentenkassen, aber auch Beamte und die jeweiligen Ehepartner. Abgaben: Die Beiträge können von der Steuer abgesetzt werden, Erträge während der Laufzeit sind steuerfrei, der Fiskus greift erst bei der Auszahlung zu. Mit Beiträgen zu Krankenkasse und Pflegeversicherung muss nur rechnen, wer sich betrieblich Riester-versichert hat.

Rürup-Rente

Namensgeber: der Wirtschaftsweise und Regierungsberater Bert Rürup Idee: kapitalgedeckte und steuerbegünstigte Kopie der gesetzlichen Rentenversicherung, Leibrente bis zum Tod Für wen? Für jeden, im Gegensatz zu Riester auch für Selbstständige. Förderung: Jedes Jahr können 20 000 Euro eingezahlt werden, zunächst sind nur 60 Prozent davon absetzbar. Dieser Satz steigt bis 2025 jährlich um zwei Prozent an. Abgaben: Während der Laufzeit steuerfrei, die Rürup-Rente wird erst bei der Auszahlung besteuert. Auch hier steigt der Steuersatz schrittweise an. Voraussichtlich keine Krankenkassenbeiträge.

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