Die Olympia-Splitter vom 14. August
Hockeymannschaftsarzt „rettet“ ZDF-Reporter

Judoka Ole Bischof wird von seinem stolzen Vater zu einem Festmahl eingeladen. Die chinesischen Fans hingegen haben genug von ihrer Mannschaft und fordern einen TV-Boykott. Die Olympia-Splitter vom 14. August.

Festmahl: Judo-Olympiasieger Ole Bischof wird nach seinem goldenen Triumphzug in Peking von seinem Vater Gunter zum Ente essen eingeladen. "Ich habe schon vor der Abreise gesagt: Ole, egal, was in China passiert - wir essen zusammen eine Peking-Ente", erzählte der Senior. Gunter Bischof, einst erster Trainer seines Sohnes, hat schon das Restaurant "Quanjude" ausgewählt: "Das wurde in meinem Reiseführer empfohlen, und nach der Goldmedaille von Ole ist das Beste wohl gerade gut genug." Bischof senior reist am Samstag nach Hause, sein Sohn will noch bis zum Ende der Olympischen Spiele in Peking bleiben.

Wut: Chinesische Fußballfans sind sauer auf ihre Nationalmannschaft. Nachdem diese am Sonntag 0:2 gegen Belgien verloren hatte, wurden Internet-Foren mit Protesten aufgebrachter Anhänger überflutet. Die enttäuschten Fans appellierten unter anderem an das Fernsehen, Spiele der Nationalmannschaft nicht mehr zu übertragen.

Nachwuchs: Brasiliens Volleyballer hatten am Dienstag bei ihrem 3:1-Vorrundensieg gegen Serbien allen Grund zur Eile. Im fernen Rio de Janeiro stand die Ehefrau von Zusteller Marcelo Elgarten kurz vor der Niederkunft. Der 33-Jährige, besser bekannt unter seinem Spitznamen Marcelinho, schaffte es gerade noch rechtzeitig aus der Halle ans Telefon, um die ersten Schreie von Sohn Pedro aus dem Kreißsaal zu hören. Die Teamkollegen feierten den stolzen Papa anschließend gebührend.

Rettung: ZDF-Reporter Bela Rethy "hatte Rücken". Während der Übertragung des Hockeyspiels zwischen Deutschland und Belgien meldete sich ein alter Bandscheibenvorfall bei dem Fernsehmann. Rettung brachte Hockeymannschaftsarzt Rainer Koll, der Rethy nicht weniger als sieben Spritzen in den Rücken jagte.

Feueralarm: Frankreichs 100-m-Europarekordlerin Christine Arron setzte nach ihrer Ankunft im Olympischen Dorf beinahe ihr Zimmer in Brand. Als die Leichtathletin Essen auf den Herd gestellt hatte und nach einer Weile zurückkehrte, bevölkerten Feuerwehrleute ihr Zimmer. Die anfänglich leichte Wärme des Ofens, von der Arron ausgegangen war, steigerte sich schneller als erwartet. Grund: Die Französin verstand die Bedienungsanleitung nicht. Sie war in Chinesisch.

© SID

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