Die Olympiastadt ist eine Stadt der Gegensätze
Salziger als man denken mag

Versalzene Pommes, saftige Preise, wunderbare Panoramen - die Olympia-Stadt ist "salzigartig", meint nicht nur die Tourismuszentrale.

Der Sonnenuntergang könnte kaum schöner sein. Rote Farben, darüber einige mahnende dunkle Wolken. Das alles oberhalb einer zackigen, schneebedeckten Bergkulisse. Davor schließlich der berühmte, Ruhe ausstrahlende Salzsee mit dem so wechselhaften Pegel. "Saltier than you might think", meint die Tourismuszentrale auf dem Titel einer Broschüre.

Die schönen Seiten der Olympiastadt und des Staates Utah kommen nicht immer und überall zum Vorschein, doch es gibt sie. Die Berge hier sind anders als in den Alpen, haben in der Regel sanftere Übergänge und bieten dennoch wunderbare Panoramen. Und fast jeder, der hier schon mal war, wird den olympischen Gastgebern zustimmen, die vom "greatest snow on earth" sprechen und diese Bezeichnung sogar als Warenzeichen haben eintragen lassen. Selbst nach ein, zwei Wochen ohne Neuschnee, so sagen die Skifahrer, biete der weiße Untergrund immer noch allerbeste Voraussetzungen.

Unangenehm wird es nur für den Geldbeutel. Tagesskipässe kosten schon mal 65 Dollar. Und die Pommes in den wenigen Skihütten auf der Piste können - so berichtet ein deutscher Ski- und Olympiatourist - hoffnungslos versalzen sein.

Salziger als man glauben mag - die Touristik-Experten hatten sich bei ihrem Werbespruch schon etwas gedacht.

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