Die Open-Source-Software Linux
Eine Option für den Mittelstand

Allein in diesem Jahr wird die Auslieferung von Linux-Software laut IDC um fast 16 Prozent steigen - das freie Betriebssystem ist damit eindeutiger Wachstumsgewinner im Markt der Betriebssysteme. Und auch der deutsche Mittelstand hat das Thema für sich entdeckt.

DÜSSELDORF. Bereits ein Viertel aller Mittelständler setzen laut einer aktuellen Mittelstandsstudie von IBM und dem Magazin "impulse" das frei verfügbare und offene Betriebssystem als Teil seiner IT-Infrastruktur ein - mit steigender Tendenz.

Die Vorteile für den Einsatz von Linux sind vielfältiger Natur und gehen weit über das reine Kostenargument hinaus. Denn langfristig entscheidend sind Synergien zwischen dem Geschäftsbetrieb und der Informationstechnik, die sich sehr genau auf die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens zuschneiden lässt. Dabei sollte der Einsatz des freien Betriebssystems sorgfältig vorbereitet werden.

Mehrere Punkte sind dabei zu beachten:

1. Das Betriebssystem Linux ist inzwischen für fast jede Hardware-Plattform verfügbar - vom Handheld bis zum Mainframe - dennoch sollte man sich genau überlegen, welche Anwendungen unter dem Kriterium der Effizienz und Nachhaltigkeit tatsächlich umgestellt werden können und sollen. Auf jeden Fall muss der Support durch einen kompetenten IT-Dienstleister gegeben sein. Denn nur ausreichende Erfahrung und entsprechendes Know-how stellen sicher, dass richtige Entscheidungen pro und im Zweifelsfall auch contra getroffen werden.

2. Natürlich ist die Skepsis immer noch groß - dennoch darf Linux vertraut werden. Das freie Betriebssystem ist eine stabile Betriebssystemumgebung, die sich auch in gemischten Umgebungen mit vorhandenen IT-Plattformen bewährt hat. Und sie ist so flexibel, dass sie den geschäftlichen Erfordernissen und den Anforderungen vorhandener Installationen relativ problemlos - wenn nötig auch schrittweise - angepasst werden kann. Unter Umständen ist es aber auch sinnvoll, einen größeren Teil der betrieblichen Informationsverarbeitung sehr zügig auf Linux zu verlagern.

3. Information ist wichtig: Es empfiehlt sich deswegen auf jeden Fall, Erfahrungen bei vergleichbaren Anwendern einzuholen. Der Informationsfluss funktioniert unserer Beobachtung nach sehr gut, da wir es hier mit einem weltweiten Netz von stark motivierten Anwendern zu tun haben.

4. Schließlich sollten Geschäftsführer das Thema Informationstechnik zur Chefsache machen. Durch die Entwicklung im Bereich Open-Source-Computing konkurrieren Softwarelieferanten vermehrt um die Aufmerksamkeit der Unternehmen.Der Verhandlungsspielraum, der sich dadurch hier bietet, ist recht groß geworden. Flexiblere Preisgestaltungen und individuelle Software-Anpassungen werden dadurch möglich.

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