Die Pille für den Mann ist noch nicht marktreif
Schering bringt Metagen 2001 an die Börse

"Metagen wird ein wesentlicher Bestandteil des Spin-Offs sein", sagte ein Unternehmens-Sprecher am Mittwoch. Durch den US-Börsengang soll die Anzahl der amerikanischen Aktionäre verdoppelt werden.

Reuters/adx DÜSSELDORF. Der Berliner Pharmakonzern Schering will seine Tochter Metagen in der ersten Hälfte des Jahres 2001 an die Börse bringen. Andere kleine Biotech-Unternehmen würden dann folgen, sagte Schering-Chef Guiseppe Vita der "Wirtschaftswoche" (Donnerstagausgabe).

Vom Mitte Oktober anstehenden Börsengang in den USA verspricht sich Vita auf Sicht von zehn Jahren eine Verdoppelung des Anteils der US-Aktionäre von bisher sieben auf rund 15 Prozent. "Viele Investoren werden nicht sofort Aktien kaufen, sondern uns beobachten." Sie wollten mehr über Schering wissen und würden erst später nach und nach Aktien kaufen.

Auch bis zur Marktreife der Verhütungspille für den Mann würden noch einige Jahre vergehen. Vita rechnete gegenüber dem Magazin damit, bis 2005, spätestens 2007, die Pille für den Mann anbieten zu können.

Die Berliner Biotech-Firma Metagen Gesellschaft für Genomforschung mbH war 1997 von Schering gegründet worden. Sie arbeitet ähnlich wie die amerikanische Celera an der Entschlüsselung von Erbgut-Informationen.

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