Die Produkte des Jahres 2002
Der Mini kommt ganz groß raus

Der neue Mini gehört überraschend zu den Rennern des Jahres 2002. Kaum jemand hatte BMW die erfolgreiche Wiederbelebung der Marke zugetraut und schon gar nicht den Vorstoß ins Kleinwagensegment.

HB DÜSSELDORF. 100 000 Stück wollte BMW verkaufen über 140 000 sind es geworden. Jedes achte Auto, das den Konzern verlässt ist ein Mini. Damit ist der kleine Flitzer mit dem Go-Kart-Feeling mit Varianten von 90 bis 160 PS der Garant dafür, dass der Konzern in diesem Jahr erstmals über eine Million Fahrzeuge verkaufen wird. Sehr beliebt sind die ps-starken Modelle Cooper und Cooper S vor allem in den USA. Schon wird in München gejubelt, BMW habe das erste Weltauto, das mit gleichen Modellen auf allen wichtigen Märkten vertreten ist.

Doch da ist etwas Geduld ratsam. Denn erst nach über zwei Jahren zeigt sich, ob den Bayern wirklich der große Wurf gelungen ist oder doch nur ein erfolgreiches Modeauto. Eins ist aber sicher. Den New Beetle von VW lässt der kleine Bayer aus England schon heute locker hinter sich ... und das obwohl nach einer Bierkiste kaum noch eine Chipstüte in den Kofferraum passt.

Life-Style ist angesagt. Die Kunden vertrauen auf BMW-Technologie, obwohl nicht einmal BMW-Motoren drin sind. Auch die neue Dieselversion kommt von Toyota. Den Kunden scheint es nicht zu scheren. Der bestellt sich Extras, die in der Polo-Klasse sonst nicht zu bekommen sind - hochwertige Navigationssysteme und Stereonalage ebenso wie Lederausstattung oder Multifunktions-Lenkrad .

Der Mini ist eben ein Schmuckstück für Leute, die sonst keine Probleme haben und davon scheint es noch genügend zu geben. 230 Millionen in das Mini-Werk im englischen Oxfordinvestiert. Das Werk fährt inzwischen Sonderschichten.

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